Köln: Essen und Getränke Take away oder liefern lassen

Take away: Essen vom Limbourg zu Ostern

Restaurants und Bars bleiben wegen der Corona-Infektionsgefahr bis mindestens Anfang Mai geschlossen. Das war ein Ergebnis der Konferenz am 20. April von Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten. Für die Gastronomie ist das hart: Weitere Wochen ohne das übliche Einkommen. Wir haben zu diesem Thema auch bereits eine Podcastfolge gemacht, die Ihr hier anhören könnt.

Wir alle können die Restaurants, Kneipen, Bars und Cafés, in denen wir in normalen Zeiten gerne einkehren, jetzt unterstützen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. 

Jetzt Gutschein kaufen – später einlösen

Speziell in Köln könnt Ihr jetzt für viele Locations einen Gutschein bei Veedelsretter kaufen, den Ihr nach der Krise einlöst. Das ist übrigens auch ein schönes Geburtstagsgeschenk für Freunde und Familie, die in dieser Zeit Geburtstag haben.

Fensterverkauf einplanen

Einige Cafés und Bars bieten einen Fensterverkauf zu festgelegten Zeiten an. Folgt ihnen auf den sozialen Medien, um auf dem Laufenden zu bleiben. Der Vorteil des Fensterverkaufs für Euch: Ihr habt einen Termin in Eurem Kalender stehen, Ihr kommt mal raus. Ganz wichtig beim Fensterverkauf ist es aber, dass Ihr die Regeln einhaltet. Denn wenn Ihr doch dort esst oder trinkt oder Euch versammelt, darf Eure Lieblingslocation nicht mehr öffnen und muss überdies eine hohe Strafe zahlen. Sinnvollerweise geht Ihr nur zum Fensterverkauf bei Euch im Veedel, um möglichst geringe Wege zurückzulegen. In Ehrenfeld bietet beispielsweise das Hemmer Schnitzelbrötchen an und die Gin-Bar The Bär Gin Tonic to go. Beide haben ihren nächsten Fensterverkauf am 18. April, also diesen Samstag. Sogar Harry’s New York Bar hatte an Ostern einen Fensterverkauf – am besten folgt Ihr ihr bei Instagram für weitere Termine. Diesen Samstag beispielsweise streamen sie kölsche Tön.

Take away nutzen

Wir beim Take Away im Restaurant Limbourg

Sensationell ist, wie schnell viele Gastronomen ihr Konzept an die Situation angepasst haben und jetzt täglich Essen außer Haus anbieten. Dabei haben sie natürlich nicht rund um die Uhr auf, aber in der Regel einige Stunden am Tag. Vorteil für Euch, wenn Ihr Euch Essen zum Mitnehmen kauft: Ihr kommt raus, Ihr habt zuhause leckeres Essen und müsst Euch nicht selbst darum kümmern – und natürlich helft Ihr dem entsprechenden Gastronomen.

Essen zum Mitnehmen gibt es beispielsweise bei

  • Café der Tiroler
  • Well being bietet asiatische Speisen, auch vegan. Mehr dazu auf der Facebookseite.
  • BioGourmet Club am Hans-Böckler-Platz. Ihr müsst bis 10 Uhr bestellen, um 13 Uhr könnt Ihr das Essen in Bio-Qualität abholen.
  • Riphahn. Ganz tolle Aktion: Die Suppe kostet 1 Euro plus. Damit können sich auch Leute eine Suppe leisten, die eben kein oder kaum Geld haben. Und wer mehr zahlen kann, zahlt mehr.
  • Limbourg. Dort hatten wir zu Ostern ein Vier-Gang-Menü bestellt. Es war pünktlich fertig und wurde uns gut verpackt übergeben. Die Hauptspeise kam zuhause noch bei 50 Grad Celsius in den Backofen, während wir die beiden Vorspeisen aßen – alles prima. Das Limbourg hat jetzt auch ein Maimenü im Angebot.
  • Tapeo & Co bietet Tapas zum Mitnehmen in den eigenen Tonschalen an. Die muss man natürlich wieder zurückbringen.
  • Kuchen und Gebäck gibt es beispielsweise auch im TörtchenTörtchen oder im Perisa Café auf der Venloer Straße.

Natürlich könnt Ihr auch bei einigen Restaurants das Essen liefern lassen. In Ehrenfeld macht das seit vielen Jahren schon Piccola l’Originale – über Lieferando. Wir hatten uns dort ein Drei-Gang-Menü zusammengestellt, als es noch nicht so viele Optionen gab wie jetzt. Und es war sehr gut.

Sterneküche zum Mitnehmen

Wer hätte das gedacht? Sterneküche wird in Köln jetzt auch als Take away angeboten:

  • Neobiota bietet zu festen Terminen Boxen an – beispielsweise eine Frühstücks- oder Grillbeilagenbox.
  • Le Moissonnier bietet freitags uns samstags Gerichte an, die im Umkreis von zehn Kilometern sogar ausgeliefert werden.
  • Astrein hat ein saisonales Drei-Gang-Menü zum Abholen im Angebot.
  • Lindgens Gastronomie by Julia Komp bietet bei schönem Wetter Take away an. Am besten folgt Ihr ihr bei Facebook, um auf dem Laufenden zu bleiben.
  • MaiBeck hat sich mit der Pastabar Caruso zusammengetan, um einen italienischen Picknickkorb anzubieten.
  • Ox & Klee im Rheinauhafen hat Drei-Gang-Menüs zum zuhause fertigkochen.
  • La Société hat ein Menü und Sushi im Angebot – zumindest zum 1. Mai-Wochenende. Wie das geschmeckt hat, lest Ihr hier.

Getränke liefern lassen und Verkostungen online

Klar, Wein und Sekt kann man auch im Supermarkt oder im Weinhandel kaufen. Aber einige Bars liefern Getränke auch nach Hause – und für sie ist das im Moment eine wichtige Einnahmequelle. Ihr braucht Cava? Bestellt ihn doch mal bei der Tapas Bar La Barra

Auch die Bar Rix bietet Weinpakete an. Ihr könnt sie Euch schicken lassen oder abholen – und es gibt über Zoom sogar eine Verkostung dazu. Mehr lest Ihr auf der Facebookseite.

Digitale Weinverkostung in Zeiten von Corona
Digitale Weinverkostung in Zeiten von Corona

Noch viel mehr Cafés und Restaurants, die Essen liefern oder zum Mitnehmen anbieten, findet Ihr auf der Seite von Koeln.de

Sehr lokal gegessen: Merguez von Tosen auf der Körnerstraße, Spargel von Gut Clarenhof und Bärlauch aus der Gemüsekiste IDA. Schmeckt – und hilft den kleinen Unternehmen durch die Krise.

Dieser Artikel von Mitte April wurde im Mai 2020 aktualisiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: