Warum die Karl-Marx-Allee in Berlin einen Spaziergang wert ist

Es mag 20 Jahre her sein, dass ich während eines Praktikums mit einem Taxifahrer auf der Berliner Karl-Marx-Allee, irgendwo zwischen Alexanderplatz und Friedrichshain, ins Gespräch kam. „Hier wurden früher rauschende Feste gefeiert“, erinnerte er sich, hier, das ist auf den Dachterrassen der Häuser, die die breite Straße säumen. Zucherbäckerstil nannte man diese Architektur im Volksmund…

Was das Picasso-Museum in Münster mit einer Krimiautorin zu tun hat

Da ist das Meer: mal etwas zu dunkel, dann sehr hell, mal deutlich zu erkennen, dann wieder eher erahnbar. Monet, Renoir, Courbet, die großen französischen Impressionisten, sie alle scheinen bevorzugt in der Normandie gemalt zu haben, denn ihre Bilder sind noch bis Mitte Januar 2018 in Münster zu sehen, vereint unter dem Titel „Die Impressionisten…

Ein Samstag in Düsseldorf: Kunst, Einkauf und Politik

In Köln gibt es alles: Einkaufsmöglichkeiten, Kultur und Restaurants. Warum also sollte man als Kölner nach Düsseldorf fahren? Ganz einfach: Weil’s Spaß macht! Darum sind wir an einem Samstagvormittag mit dem Regionalexpress aufgebrochen in die Landeshauptstadt. Zu einem Samstag mit Einkäufen, Museumsbesuch und gutem Essen.

Panoramapunkt: Über den Dächern von Berlin

Ich habe Druck auf den Ohren, bevor sich die Aufzugstür öffnet. Kein Wunder, denn ich bin am Potsdamer Platz mit dem nach eigenen Angaben schnellsten Aufzug Europas in die Höhe geschossen: 90 Meter legt er in 20 Sekunden zurück. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Oben auf dem Kollhoff Tower, dem roten Backsteinturm mit…

Acht Stunden in Nairobi: Kaffee und ein Marktbesuch

Nairobbery wird Kenias Hauptstadt gerne von Einheimischen und Touristen genannt. Nairobbery, weil in Nairobi angeblich besonders gerne gestohlen wird. Auch Überfälle sollen dort nicht ungewöhnlich sein. Eine Niederländerin, die einige Wochen in Nairobi bei Verwandten war, berichtete mir, dass es Straßen gibt, in denen aus den Häusern heraus durch die Fenster die Smartphones der Passanten…

Frühstück im Café Green Park in Lodwar, Kenia

„Samosas now“ steht an der schweren dunkelbraunen Metalltür, die das Café Green Park in Lodwar von der Straße abschirmt. Drinnen sind bereits drei Plätze besetzt, als wir eintreten. Hinter uns liegt ein gut dreistündige Fahrt. Sie begann in Kakuma, einem stetig wachsenden Ort weiter im Norden Kenias. Die ersten 60 Kilometer legten wir mit unserem…

Essen auf Texel: Krabben, Lammschinken und Appeltaart

Fritten mit Erdnusssoße gehören für mich zu einem Urlaub in den Niederlanden dazu. Genau so wie ein ordentliches Stück Appeltaart. Beides habe ich natürlich auch auf Texel gefunden, der westfriesischen Insel vor der Küste der Niederlande. Dort gibt es im größten Ort der Insel, in Den Burg, ziemlich viele Möglichkeiten, etwas zu essen, und zwar…

Frühstück im Café Élysée in Hannover

Ich ärgere mich regelmäßig darüber, wenn ich im Hotel für ein Frühstück mehr als 10 Euro bezahlen soll. Denn mehr als ein Brötchen, ein Müsli und ins Tasse Kaffee schaffe ich sowieso nicht, auch dann nicht, wenn die Auswahl noch so groß ist. Noch mehr ärgere ich mich allerdings, wenn die Übernachtung über 100 Euro…

Eineinhalb Stunden Aufenthalt in Amsterdam Centraal

Der Hauptbahnhof in Amsterdam liegt leider nicht so gut wie unser Kölner Hauptbahnhof. Wer ins Zentrum möchte, muss schon einige Minuten gehen. Allerdings kann man auch im Hauptbahnhof ganz gut die Zeit verbringen. Der ist nämlich zumindest unterirdisch ziemlich neu gemacht und recht hübsch. Geblieben ist aber zum Glück das Grand Café, in dem ich…