Hard Rock Cafe Köln mit Menü zum Weltfrauentag

Burger mit Ananas

Am 8. März ist Weltfrauentag. An diesem Tag wird daran erinnert, dass Frauen auch in der heutigen zeit noch lange nicht gleichberechtigt sind. So gibt es immer wieder Statistiken, die zeigen, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Außerdem haben Frauen in vielen Ländern nicht die gleichen Rechte wie Männer. Und darum ist es gut, dass daran immer wieder erinnert wird.

Allerdings gibt es auch immer häufiger Unternehmen, die diesen Tag nutzen, um Frauen besondere Angebote zu machen: So gibt es im Handel anlässlich des Internationalen Frauentags beispielsweise kleine Geschenke, Fitnessstudios bieten spezielle Kurse an oder Clubs einen Abend mit Frauenmusik. Grundsätzlich wäre es mir zwar lieber, wenn wir alle diesen Tag gar nicht bräuchten, weil wir 365 Tage im Jahr Gleichberechtigung haben. Da das aber nicht so ist, freue ich mich über jede Aktion, die daran erinnert, dass Frauen benachteiligt werden. Darum habe ich auch zugesagt, als mich das Hard Rock Café in Köln zu einem speziellen Menü anlässlich des Weltfrauentags eingeladen hat, damit ich darüber eine Instagram-Story mache.

Das HRC Cologne, wie es kurz genannt wird, hat immer wieder spezielle Aktionen, zu denen die klassische Karte erweitert wird. Bis zum 8. März stehen jetzt zwei Hauptgänge auf der Karte, die sich durch ihren “spannenden süß-sauren Geschmack auszeichnen”, wie mir Carolin Koch, Managerin, erklärt hat. Das ist ein Salat mit geröstetem Mais und ebensolchen Kürbiskernen sowie mit Granatapfelkernen und schwarzen Bohnen. Und ein Burger mit Ananas. Dazu gibt es noch Guacamole und zwei Cocktails. Den Espresso-Martini fand ich überzeugend, die Sangria mit Brombeeren viel zu süß.

Essen im Hard Rock Cafe Köln für den guten Zweck

Das Hard Rock Café setzt sich übrigens immer wieder für benachteiligte Gesellschaftsgruppen ein. So gibt es beispielsweise auch den 24 Karat Gold Leaf Steak Burger. Hier wird der Original Legendary Burger, dessen Rezeptur seit 1975 nicht verändert wurde, zusätzlich mit Gold serviert. „Damit wollen wir jedoch nicht den Luxusgedanken fördern, sondern eher das Gegenteil erreichen“, erklärt Panos Chazan, Koch. Denn ein Teil der Einnahmen, die mit diesem Burger erzielt werden, gehen an die Hard Rock Heals Foundation. Von dort unterstützt man beispielsweise musiktherapeutische Angebote oder Seniorenpflege.

Viele Kölner gehen ins Hard Rock Cafe

Das Kölner Hard Rock Café hat aber neben dem typischen internationalen Flair der Kette auch einen ganz klaren kölschen Schlag. In einem Glaskasten ganz in der Nähe der Bühne hängt beispielsweise eine ganz besondere Geige: Übergeben hat sie Benni Landmann, der bei der Kölner Band Lupo eben Geige, aber auch Gitarre spielt. Ganz leicht ist ihm die Trennung von dem Instrument nicht gefallen, denn sie ist ein Erbstück, auf dem auch schon sein Opa gespielt hat. Aber: „Für uns ist das eine Ehre, dass meine Geige zwischen Erinnerungsstücken von Queen, den Red Hot Chili Peppers und anderen Musikern hängt“, sagte er bei der Übergabe im Juni. Aber auch das Hard Rock Cafe fühlt sich geehrt: „Wir wollen hier in Köln natürlich auch den Kölnern nah sein“, sagt mir Uriel Santiago, General Manager.

Uriel ist in Brasilien geboren. Seine erste Station beim Konzern hatte er vor 18 Jahren in Barcelona. Dann baute er auf Ibiza das Hard Rock Cafe auf. Dort haben wir rein zufällig 2015 Silvester gefeiert – wir müssen uns damals also schon einmal über den Weg gelaufen sein. Danach kam er nach Köln. An der Domstadt schätzt er vor allem die Leute: „Die Kölner machen die Stadt zu dem, was sie ist. Sie heißen Gäste willkommen, sind warmherzig und tolerant“, sagt Uriel. Da passt es gut, dass sich das Kölner Hard Rock Cafe ein wenig von anderen unterscheidet: „In viele Hard Rock Cafés kommen überwiegend Touristen und Besucher aus anderen Ländern. Bei uns sind 60 Prozent der Besucher aus Deutschland – und sehr viele kommen aus Köln und immer wieder.“ Benni Landmanns Geige ist hier also gut aufgehoben.

Gewusst? Im Hard Rock Cafe in Köln gibt es zwei Küchen. In der ersten wird bereits ab dem frühen Vormittag geschnippelt, in der zweiten gegrillt und aufgetürmt. Diese Arbeitsteilung sei nötig, um die 15 Minuten einzuhalten, die es in der Regel dauert, dem Gast den gewählten Burger zuzubereiten.

Dieser Artikel ist ursprünglich aus dem Juni 2017. Er wurde im Juni 2019 und im März 2020 aktualisiert. Das Hard Rock Café hat meinen Mann und mich eingeladen.

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