Hard Rock Cafe Köln mit Charity Burger

Mini-Burger
Mini-Burger

Da hängt sie nun die Geige. In einem Glaskasten ganz in der Nähe der Bühne des Kölner Hard Rock Cafe. Übergeben hat sie Benni Landmann, der bei der Kölner Band Lupo eben Geige, aber auch Gitarre spielt. Ganz leicht ist ihm die Trennung von dem Instrument nicht gefallen, denn sie ist ein Erbstück, auf dem auch schon sein Opa gespielt hat. Aber: „Für uns ist das eine Ehre, dass meine Geige zwischen Erinnerungsstücken von Queen, den Red Hot Chili Peppers und anderen Musikern hängt“, sagte er bei der Übergabe im Juni. Aber auch das Hard Rock Cafe fühlt sich geehrt: „Wir wollen hier in Köln natürlich auch den Kölnern nah sein“, sagt mir Uriel Santiago, General Manager.

Viele Kölner gehen ins Hard Rock Cafe

Uriel ist in Brasilien geboren. Seine erste Station beim Konzern hatte er vor 18 Jahren in Barcelona. Dann baute er auf Ibiza das Hard Rock Cafe auf. Dort haben wir rein zufällig 2015 Silvester gefeiert – wir müssen uns damals also schon einmal über den Weg gelaufen sein. Danach kam er nach Köln. An der Domstadt schätzt er vor allem die Leute: „Die Kölner machen die Stadt zu dem, was sie ist. Sie heißen Gäste willkommen, sind warmherzig und tolerant“, sagt Uriel. Da passt es gut, dass sich das Kölner Hard Rock Cafe ein wenig von anderen unterscheidet: „In viele Hard Rock Cafés kommen überwiegend Touristen und Besucher aus anderen Ländern. Bei uns sind 60 Prozent der Besucher aus Deutschland – und sehr viele kommen aus Köln und immer wieder.“ Benni Landmanns Geige ist hier also gut aufgehoben.

Neues Menü im Hard Rock Cafe

Damit auch die Stammgäste Abwechslung bekommen, wird in vielen Hard Rock Cafes von Zeit zu Zeit die klassische Karte ergänzt oder erneuert. Highlight ist derzeit der 24 Karat Gold Leaf Steak Burger. Hier wird der Original Legendary Burger, dessen Rezeptur seit 1975 nicht verändert wurde, zusätzlich mit Gold serviert. „Damit wollen wir jedoch nicht den Luxusgedanken fördern, sondern eher das Gegenteil erreichen“, erklärt Panos. Denn ein Teil der Einnahmen, die mit diesem Burger erzielt werden, gehen an die Hard Rock Heals Foundation. Von dort unterstützt man beispielsweise musiktherapeutische Angebote oder Seniorenpflege.

Jetzt außerdem auf der Karte:

  • All-American Sliders. Das sind drei kleine, satt eines großen Burgers. Das lässt sich gut teilen.
  • The impossible Burger. Die vegetarische Variante des Fleischburgers. Schneidet man ihn an, sieht man hellroten Saft „Sieht aus wie Blut“, erklärt Panos Chazan, Kitchen Manager aus München, „tatsächlich ist es aber Rote Beete Saft“.
  • Double Decker Double Cheeseburger. „Er ist eine Hommage an unser erstes Café in London“, sagt Panos. Mit diesem Burger kommt man den Wünschen der Kunden nach. „Sie wünschten sich ‚the bigger the better’ – und hier ist unsere Lösung dafür“, so der Kitchen Manager.
  • Strawberry Cheesecake Milk Shake. Schmeckt wie flüssiger Strawberry Cheesecake. Ich weiß zwar nicht, wie man nach einem Burger auch noch ein Shake dieser Größe trinken kann, aber es scheint Abnehmer dafür zu geben. Panos erklärt: „Wir wollen, dass unsere Kunden mit einem Lächeln das Restaurant verlassen, und mit einem süßen Nachgeschmack. Das ist mit diesem und den anderen Shakes gewährleistet“. Den Shake gibt es mit und ohne Vanilla-Wodka. Ganz sicher ist aber immer die hausgemachte Erdbeermarmelade und das speziell fürs Hard Rock Café produzierte Vanilleeis drin.

Gewusst? Im Hard Rock Cafe in Köln gibt es zwei Küchen. In der ersten wird bereits ab dem frühen Vormittag geschnippelt, in der zweiten gegrillt und aufgetürmt. Diese Arbeitsteilung sei nötig, um die 15 Minuten einzuhalten, die es in der Regel dauert, dem Gast den gewählten Burger zuzubereiten.

Dieser Artikel ist ursprünglich aus dem Juni 2017. Er wurde im Juni 2019 aktualisiert. Das Hard Rock Café hat meinen Mann und mich zur Verkostung eingeladen.

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