In der Verbotenen Stadt in Beijing

Beijing
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Der erste Tag in China beginnt erstaunlich problemlos: Fahrt mit der U-Bahn zum Südbahnhof, um die bestellten Zugtickets abzuholen. Geld am Automaten ziehen. Frühstück. Auf dem Rückweg steigen wir am Tiananmen Platz aus. Der ist abgesperrt, Besucher können nur an bestimmten Furten die Straßen überqueren, um auf den Platz zu kommen. Dazu muss sich jeder Besucher einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Da das Zeit braucht, bilden sich an allen Übergängen schnell Menschentrauben von mehreren hundert Leuten, die teilweise auf der vierspurigen Straße stehen. Die Autos fahren hupend um sie herum.

Von allen Seiten drücken sich schweißnasse Menschen durch die Sicherheitskontrolle. Es hat gefühlte 40 Grad, da ist vormittags um elf schon kein T- Shirt mehr trocken. Wir werden im Besucherstrom weitergeleitet durch das Eingangstor zur nächsten Warteschlange am Ticketverkauf. Danach stehen wir an der Einlasskontrolle an.

In der Verbotenen Stadt stürmen drei Jungs auf uns zu, die sich einer nach dem anderen mit mir fotografieren lassen wollen. „You are beautiful“, flüstert mir einer ins Ohr. Ich grinse, schließlich könnte ich locker seine Mutter sein. Wahrscheinlich ist das jedoch der einzige Satz auf Englisch, den er sagen kann und irgendwann irgendwo aufgeschnappt hat. Sein Freund fragt, woher wir kommen, ich antworte:“Germany“. „Tschör, tschör“, versucht er zu wiederholen, doch er bekommt das Wort nicht heraus. „Germany“, sage ich. „Okay, I’ve got it“, sagt er. „Thank you very much!“

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In Beijing waren wir übrigens im Tiananmen Best Year Courtyard Hotel. Das Hotel ist eher eine kleine Pension, verborgen in einer schmalen Straße, die der Mann, der uns vom Flughafen abholte, lange suchen musste. Die Leute dort sind sehr nett und sehr hilfsbereit. Wir hatten per eMail einen Abolservice für den Flughafen organisiert und außerdem über das Hotel einen Tagesausflug auf die Chinesische Mauer gebucht. Unser Zimmer war allerdings sehr einfach. Das Badezimmer müsste dringend einmal renoviert werden: Der Duschvorhang war am unteren Rand rot verfärbt, die Dichtungen am Waschbecken waren schwarz oder herausgebrochen. Dafür liegt das Hotel unschlagbar gut: In wenigen Minuten ist man zu Fuß am Tiananmen Platz und in der Verbotenen Stadt. Auch zur nächsten U-Bahn-Haltestelle ist es nicht weit. Und wer gut zu Fuß ist, schafft es auch zum Foodmarket. Warum allerdings das Hotel im Geo Special zu Chinas Megastädten empfohlen wurde, bleibt mir ein wenig schleierhaft.

eBook China
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