Wochenendtipps für Köln

Der Kölner Dom
Köln ohne Dom – undenkbar (Diesen Blick gibt es aus der Bar LAB12, siehe unten)

Kölner feiern gerne. Böse Zungen behaupten sie feiern sich vor allem gerne selbst. Jedenfalls gibt es jede Menge Großveranstaltungen, ein Wochenende ohne findet man im Veranstaltungskalender von Köln nur ganz selten. Das ganze Jahr ist was los: Gefühlt das halbe Jahr ist der berühmte Karneval, von Frühjahr bis Herbst jede Menge Weinfeste, Bierbörsen, Straßen- und Veedelsfeste und zwischendurch noch CSD und Kölner Lichter. Dabei gibt es einige Dinge in der Stadt, die zumindest mir sehr viel mehr Spaß machen, als die Großveranstaltungen. daher hier meine ganz persönlichen 10 Wochenendtipps für Köln – nicht nur für Einheimische, sondern natürlich auch für alle, die einen Städtetripp nach Köln planen.

Dieser Beitrag gehört übrigens zur Blogparade „Ausflugsziele fürs Wochenende“.

Meine 10 Lieblings-Tipps fürs Wochenende

    1. Das Wochenende entspannt beginnen: Das geht schon donnerstags ab 16 Uhr auf dem Rudolfplatz. Hier findet eine moderne Form des Wochenmarkts statt: meet & eat. Hier gibt es nicht die klassischen Markstände mit Obst, Gemüse, Wurst, Käse, Fisch und Brot, sondern durchweg Spezialitäten und Feinkost – überwiegend Bio – und dazu diverse Foodtrucks. So kann man ein bisschen edler fürs Wochenende einkaufen und gleich neben Pulled Pork ein Craft Beer oder eine schöne Flasche Wein genießen. Und natürlich ein recht illustres Publikum antreffen, das auf jedem normalen Wochenmarkt irgendwie auffallen würde.
    2. Entspannen in den Beach Clubs und am Rheinboulevard: Wie viele andere Städte hat Köln mittlerweile ein paar Beach Clubs. In 2018 hat leider die Sonnenscheinetage bislang noch nicht auf. Dabei wird auf die beiden obersten Parkdecks eines Parkhauses in der Innenstadt Sand gekippt, Liegen, Strandkörbe und natürlich eine Bar aufgebaut. Über den Dächern der Stadt lässt es sich da gut aushalten. Das gilt auch für den Beach Club, der zu den Rheinterrassen gehört. Der KM 689 COLOGNE BEACH CLUB ist auf Deutzer Seite mit einem schönen Dom-Panorama.
      Einer der Wochenendtipps: am Strand abhängen.
      Ein Strand mitten in der Stadt: die Sonnenscheinetage

      Und wem das alles zu fancy ist: Biergärten wie am Aachener Weiher gibt es weiterhin zuhauf und wer auch das nicht mag, holt sich im Kiosk ein Kölsch und setzt sich an den Rhein. Entweder vor die Altstadt an die Schiffsanleger oder auf den Rheinboulevard in Deutz und genießt auch hier das Dom-Panorama. Perfekt übrigens beim Sonnenuntergang.

      Panorama vom Rheinboulevard auf Dom und Altstadt in Köln
      Dieses Panorama gibt es nur von der “schäl Sick”, wie die Kölner das rechte Rheinufer nennen. Da befindet sich auch der Rheinboulevard.

       

    3. Raus ins Grüne: Köln hat rund um die Innenstadt jede Menge Wälder, Wiesen und Parks. Hier kann man faulenzen, spielen, Radfahren, wandern oder einfach tun, wonach einem der Sinn steht. Bettina zum Beispiel ist schon einige Etappen des Kölnpfads rund um Köln gewandert.
    4. Shopping, shopping, shopping: Köln ist eine Einkaufsstadt mit mehreren großen Fußgängerzonen, in denen man so ziemlich alles bekommt, was das Konsumherz höherschlagen lässt. Aber gerade samstags sind Schildergasse und Co. Für meinen Geschmack viel zu überlaufen. Das gilt auch für das Rhein-Center in Weiden, eines der beiden großen Einkaufszentren in der Peripherie. Etwas weniger Trubel, dafür auch etwas weniger Auswahl bieten die Köln-Arcaden in Kalk. Mein Geheimtipp für entspanntes Shoppen liegt dennoch hinter der Stadtgrenze: Leverkusen. Die Fußgängerzone dort bietet gemeinsam mit der Rathaus Galerie ebenfalls eine sehr große Auswahl und der Andrang ist wesentlich kleiner als in der Kölner Innenstadt.

Lust auf einen Tagesausflug rund um Köln? Hier könnte Ihr hören, welche Tipps Bettina und Timo für Euch haben.

 

  • Flora und Zoo besuchen: Nördlich der Innenstadt gibt es den Kölner Zoo und mit der Flora einen botanischen Garten. Während die Eintrittspreise für den Zoo mit knapp 20 Euro recht happig sind, gibt es die Flora direkt nebenan kostenlos. Dort ist außerdem bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Tipp für ein gemütliches Wochenende: Ein gutes Buch mitnehmen und auf einer der vielen Bänke die Welt herum vergessen und sich zwischendurch an der Vielfalt der Pflanzenwelt sattsehen.

    Flora in Köln
    Die Flora ist nicht nur in der Abenddämmerung ein wunderbarer Ort zum Entspannen.
  • Das Nachtleben in Köln auskosten: Das Nachtleben bietet für jeden Geldbeutel etwas. Altstadt, Ringe, Zülpicher Straße, Eigelstein und viele mehr lassen kaum einen Wunsch offen. Sehr zum Leidwesen vieler Anwohner gibt es ein paar sehr belebte Treffpunkte, um einfach auf der Straße ein bisschen zu feiern. Rücksichtsvoller feiert es sich also drinnen. Es gibt mehrere hervorragende Bars, zum Beispiel die im Pullmann Hotel: LAB12 liegt im zwölften Stock und bietet einen der ganz raren Blicke auf die Stadt von oben.

    Einer der Wochenendtipps: Nachschub gibt es immer
    Damit Berliner wissen, wo sie nachts in Köln Biernachschub bekommen.
  • Köln im Regen? Ab ins Museum: Ich würde sagen, in Köln regnet es gar nicht so oft, aber wenn, macht man halt lieber drinnen etwas. Wobei in der aktuellen Gluthitze einige Innen-Aktivitäten wie Kino ja sehr verlockend sind, wenn es dort klimatisiert ist. Davon abgesehen gibt es jede Menge Museen. Vom Römisch-Germanischen-Museum bis hin zum Schokoladenmuseum. Mein Tipp für ein verregnetes Wochenende ist das Rautenstrauch-Joest-Museum in der Innenstadt. Und es gibt eine Party-Kneipe am Zülpicher Platz, die Museum heißt.
  • Ausbrechen für Logiker: Trübe Tage sind ebenfalls geeignet, um mal wieder richtig schöne Rätsel zu lösen, zum Beispiel in einem Escape-Room. In den letzten Jahren sind diese in fast allen Stadtteilen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Das Prinzip ist immer gleich: In 60 Minuten viele, zum Teil sehr komplexe Rätsel lösen, um dem Grauen zu entkommen, das je nach Geschichte bis hin zur Vernichtung der Menschheit reicht.
  • Eine Reise in die Vergangenheit: Noch steht es meiner Bucketlist, aber Bettina hat es schon ausprobiert: Eine Zeitreise ins Jahr 1909 mit der Straßenbahn mit TimeRide und Virtual Reality.
  • Lange frühstücken am Rhein: In Deutz gibt es die Rheinterrassen direkt am Rhein. Hier wird sonntags ab 12 Uhr das Chill-out-Frühstück angeboten. Es gibt ein sehr gutes und reichhaltiges Brunch-Buffet für 24 Euro, Kaffee und Tee ist im Preis enthalten. Hier lohnt sich früh sein, bei gutem Wetter auch schon gegen halb zwölf. Denn reserviert wird nicht, es bildet sich dann eine Schlange vorm Eingang und sobald offen ist, beginnt der Run auf die besten Terrassen-Plätze. Bei schlechtem Wetter kann man es aber auch drinnen gut aushalten. Zwischendurch bietet sich der Messepark für einen Verdauungsspaziergang an.

    Rechte Rheinseite in Köln
    Das Wochenende in Köln entspannt ausklingen lassen: Brunch in den Rheinterrassen

 

Der perfekte Abschluss für mein Köln-Wochenende ist danach nur noch meine Couch.

 

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