Meine 10 Lieblings-Museen in Köln

Erinnerung an Michael Schumacher im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln
Erinnerung an Michael Schumacher im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln

Von Kunst über Karneval bis zu Straßenbahnwagen: In Kölner Museen gibt es eine ganze Menge zu sehen. Meine Lieblings-Museen, die ich Euch für einen Besuch in der Dom-Stadt ans Herz legen möchte, sind diese:

Lieblings-Museen in Köln: Von Eau de Cologne bis zur Schokolade

  • Rautenstrauch Joest – weil man soviel entdecken kann: es gibt Schubladen zum Öffnen, Räume, in denen man sich verliert, Großes und Kleines. Es ist ein Abtauchen in ferne Länder. Mein absolutes Lieblings-Museum in Köln.
  • Duftmuseum – wegen der schönen Geschichten rund ums Kölnisch Wasser.
  • Schokoladenmuseum – weil’s Schokowaffeln gibt und der Dschungelraum toll ist.
  • Straßenbahnmuseum – wegen der erlebten Geschichte mit den alten Straßenbahnen.
  • Ludwig und Wallraff Richartz – wegen der großen Kunst und der vielen kleinen Ausstellungen.
  • Karnevalsmuseum – weil es so kölsch ist.
  • Stadtmuseum – weil’s immer um Köln geht. Gestern und heute. Zuletzt dort gesehen: 50 Johr Bläck Fööss: Eine Band, die ihr 50jähriges Jubiläum feiert? Wow! Die Bläck Fööss sind länger auf der Bühne als ich alt bin. Allerdings sind nach 50 Jahren auch schon einige Bandmitglieder ausgetauscht worden, das bringt das Leben mit sich. Das und noch einiges mehr lerne ich in der aktuellen Sonderausstellung im Kölnischen Stadtmuseum. Zum Beispiel nämlich, dass die Bläck Fööss die Titelmusik zur Comicserie “Wicki und die starken Männer” gespielt haben. Oder dass sie zwei Monate vor meiner Geburt für 130 Deutsche Mark, also 65 Euro, aufgetreten sind.

    Die Ausstellung ist – wie könnte es anders sein – eine Mitmachausstellung: Es gibt viele Multimediastationen, die übrigens wegen der Gefahr, sich mit COVID-19 anzustecken, nach jedem Besucher desinfiziert werden. Natürlich gibt es auch einen Karaoke-Raum, lustigerweise mit Schunkelanleitung. Zwar darf man derzeit weder schunkeln, noch die Mikrofone benutzen, aber hinter Mund-Nasen-Schutz leicht swingend mitsingen, das geht schon. Wer’s noch eine Spur kölscher will, der liest übrigens nicht die hochdeutschen Erklärteste, sondern die kölschen. Und wer derzeit lieber nicht ins Museum will: Die Ausstellung kann man auch virtuell besuchen. Und ich finde, sie ist äußerst liebevoll gemacht. Besonders toll war war vor einigen Jahren auch die Ausstellung zu den Kölner Marken.

  • Römischer Turm
    Römischer Turm

    Praetorium – weil man Geschichte dort im wahrsten Sinne des Wortes anfassen kann. Wer sich für Geschichte interessiert, kann Reste aus der Römerzeit noch heute überall in der Stadt sehen, beispielsweise am Römerturm. Dort entlang gibt es einen hübschen Spaziergang, der vier Kilometer lang ist und am Dom beginnt. Er ist auch für diejenigen geeignet, die außerhalb der Altstadt ein bisschen was von der Stadt sehen wollen, denn er führt um das eigentliche Touristenzentrum in einem großen Rechteck herum. Beschrieben ist der Spaziergang im Buch “Reisen in die Heimat(Werbe-Link zu Amazon) von Rufus Barke. Köln hieß zu Cäsars Zeiten übrigens Colonia Claudia Ara Agrippinensium.

  • Designmuseum – weil es viele Ausstellungen gibt, die sich sehr besonderen Themen widmen. Und weil das Café nett ist.

Kein typisches Museum – trotzdem schön

Kein typisches Museum ist TimeRide – aber um die Geschichte Kölns geht es dort trotzdem: Mit einer VR-Brille auf dem Kopf fährt man durch das historische Köln und erlebt die Dom-Stadt Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Lohnt sich!

Weitere Museen in Köln:

Auf jeden Fall erwähnenswert ist das Deutsche Sport- und Olympiamuseum im Kölner Rheinauhafen. Ich habe es nicht so mit Sport – darum zählt es nicht zu meinen Top 10 Museen. Aber gut gemacht ist es allemal. Am Eingang wird man direkt an Michael Schumacher erinnert. Im oberen Geschoss gibt es eigene Abteilungen zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin oder zum Thema Fußball. Und man kann seine Kraft messen oder in der Balance bleiben. Außerdem gibt es einige Kuriositäten wie sehr alte Fußballschuhe, die mit den heutigen nichts mehr gemein haben. Oder Badeanzüge, die dem Schwimmen sicherlich nicht förderlich waren, weil zu schwer und aus zu dickem Stoff.

Dieser Artikel ist ursprünglich vom 29. Juni 2014.
Er wurde zuletzt im Mai 2020 aktualisiert.

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