Köln: Frühstücksbuffets in Hotels

Frühstücksbuffet im Hotel kann kreativ sein
Frühstücksbuffet im Hotel kann kreativ sein. Hier: Im Stadtpalais

Frühstücksbuffets sind mir eigentlich in jeder Hinsicht zu viel. Denn

  1. esse ich morgens gar nicht so viel, wie dort angeboten wird,
  2. ist beim Buffet der Preis höher, als wenn ich einfach nur ein Brötchen, ein Croissant und einen Kaffee bestelle, und
  3. dauert mir ein Brunch in der Regel einfach zu lang.

Frühstück vom Buffet: Essen so viel man möchte

Trotzdem möchte ich auf eine Frühstücksmöglichkeit für Buffetfreunde hinweisen, die gar nicht so bekannt ist: Man kann nämlich auch in vielen Hotels frühstücken, ohne dort übernachtet zu haben. Das lohnt sich zugegebenermaßen nicht immer. Aber wer Zeit und Hunger hat, bekommt für um die 20 Euro pro Person eigentlich meistens eine gute Auswahl.

Frühstücksbuffets in drei Kölner Hotels

Obwohl ich kein Buffet-Freund bin, mag ich die Bibliothek des Stadtpalais Günnewig in Köln-Deutz bei der Lanxess-Arena. Erstens ist das Hotel innen cool: Man findet viele kleine Elemente zum Schmunzeln. Außerdem ist die Kombination aus alt und neu gut gemacht. Und die Bibliothek, also der Frühstücksraum, hat durch die Bücher eine besondere Atmosphäre. Mich wundert dort auch regelmäßig, dass es so ruhig ist, obwohl viele Leute dort frühstücken. Im Stadtpalais gibt es außerdem das kleine Extra am Buffet: Viele Brotsorten, gefüllte Paprika und Oliven, sehr gute Wurst und leckerer Käse. Ähnlich gut, vielleicht sogar noch einen Tacken besser, ist das Dorint an der Messe. Dort gibt es sehr viele kleine Leckereien, die man bei einem Frühstück nicht unbedingt erwartet. Allerdings ist die Atmosphäre dort nicht so angenehm wie im Stadtpalais.

Im Mondial am Dom gab es bei meinem Besuch das Standard-Buffet eines Hotels – was nicht heißen soll, dass es nicht gut ist. Für mich gab es nur nichts Ungewöhnliches. Meine Begleitung, die nicht oft in Hotels übernachtet, war aber mehr als zufrieden. Mir hat im Mondial am Dom besonders gut gefallen, dass wir gegen 9 Uhr unter der Woche fast alleine waren, und so völlig ungestört frühstücken konnten.

Auch das Radisson Blu in Deutz hat ein ganz gutes Buffet: Die Gäste nehmen sich von einem großen Tisch in der Mitte eines Raumes, was sie sich wünschen. Angeboten wird ein klassisches Hotelfrühstück.

Vor- und Nachteile der Frühstücksbuffets

Für mich haben die Hotelfrühstücksbuffets allerdings zwei Nachteile:

  • Sie sind eher für Frühaufsteher geeignet, weil sie oft schon ab 6.30 Uhr serviert werden und häufig gegen 10.30 Uhr schließen. Mir reicht das zwar meistens, weil ich mich immer freue, wenn ich irgendwo vor neun Uhr etwas zu essen bekomme. Für viele andere ist das aber zu früh.
  • Außerdem habe ich beim Hotelfrühstück häufig ein Problem mit dem Angebot: Da ich sehr oft in Hotels frühstücke, weiß ich in der Zwischenzeit recht genau, was dort angeboten wird – Brot, Wurst und Käse, Müsli und Obst, Rührei, Würstchen, hartgekochtes Ei. Das reicht natürlich grundsätzlich für ein nettes Frühstück. Es ist aber auch ein bisschen eintönig, wenn man das quasi wöchentlich hat. Es gibt wenig Hotelfrühstücke, die etwas Ausgefalleneres anbieten.

Dafür bekommt man bei den Buffets so viel zu essen, bis man satt ist – in den Ehrenfelder Cafés stelle ich einen Trend zu kleineren Frühstücken fest. Wer gerne in Hotels frühstückt, sollte sich das Gutscheinbuch Bon Cuisine kaufen. Dort gibt es viele Frühstücksbuffetangebote in Kölner Hotels, bei denen man dementsprechend nur die Hälfte bezahlt.

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