Gelesen: Statt 1000 Places nur noch 823 Orte, die ich sehen muss

Bislang habe ich mich immer geweigert, die Bücher der Reihe „1000 Places to see before you die(Werbelink zu Amazon) näher anzusehen. Ich dachte, sie würden mich unter Druck setzen. Oder ich wäre vielleicht frustriert darüber, was ich alles noch nicht gesehen habe. Das Gegenteil ist der Fall. Der Verlag Vista Point hat mir kostenfrei ein Rezensionsexemplar für die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz zur Verfügung gestellt, und ich hatte sehr viel Spaß damit. Ich habe nämlich erst einmal alles markiert, was ich schon gesehen habe. Das sieht leider deutlich mehr aus, als es wirklich ist: 177 der 1000 Plätze habe ich gesehen. Das ist also mit 17,7 Prozent deutlich weniger als ein Viertel. 823 Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz muss ich also noch sehen, bevor ich sterbe. Zum Glück habe ich, rein statistisch gesehen, noch etwas Zeit.

Welche der 1000 Places habe ich wo gesehen?

A propos Statistik: Kann man mithilfe eines solchen Reiseführers eigentlich herausfinden, welches Bundesland man am besten kennt? Die eindeutige Antwort ist: Es kommt darauf an. Bremen und Bremerhaven zum Beispiel bieten nur 10 der 1000 Places – und ich kenne davon 7 – also 70 Prozent der Top-Sehenswürdigkeiten. Bayern dagegen bietet 132 tolle Orte, ich kenne 11 – das entspricht allerdings nur 8,3 Prozent. Es kommt also darauf an, ob man das Ergebnis in prozentualen oder absoluten Zahlen betrachtet. Je nachdem sieht das Ergebnis so aus:

Prozentual betrachtet habe ich also in Bremen und Bremerhaven am meisten gesehen. Geht man auf die absoluten Zahlen, kenne ich NRW am besten. Was auch ganz gut ist.

Welche der 1000 Places habe ich in Köln und NRW gesehen?

Für Köln gibt es gleich 14 Orte, die man gesehen haben muss, darunter die Brauhäuser, der Karneval und sogar das Zwei-Sterne-Restaurant Le Moissonier. Zu meiner großen Freude kann ich sagen: Ich kenne alle 14. Auch im Le Moissonier habe ich in den vergangenen 13 Jahren gleich mehrmals gegessen. Natürlich wird auch der Dom genannt, oder das Museum Kolumba, das ich im vergangenen Jahr ganz leer gesehen habe.

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Besonders gefreut hat mich übrigens auch, dass diese Orte in NRW zu den 1000 Places gehören – ganz einfach, weil ich schon dort war und darüber berichtet habe:

Sehr schön ist außerdem, dass ich in den kommenden Monaten noch mehr Attraktionen in NRW ansehen werde – die Attahöhlen beispielsweise schon nächste Woche. Und der Sankt-Paulus-Dom in Münster steht auch auf dem Programm. Sein Umfeld werde ich zusätzlich mit dem Buch „Münster: der neue Stadtführer“ erkunden.

Über welche der 1000 Places habe ich geschmunzelt?

Im Buch stehen auch einige Orte, die ich hier nicht vermutet hätte. Der Europa-Park in Rust zum Beispiel, in dem ich als Kind so oft war, die Hallertau, die ich vor zwei Jahren ausgiebig und mit viel Freude bereist habe, das Cuvilliés-Theater in München, das ich neulich zufällig besichtigt habe, als ich in der wiedereröffneten Residenz war, oder das Karl-May-Museum in Radebeul bei Dresden. Alle diese und natürlich auch die anderen Sehenswürdigkeiten werden übrigens auf jeweils genau einer Seite vorgestellt. Das ist prima, weil man so zu jedem der 1000 Places die wirklich wichtigen Informationen sehr komprimiert bekommt. Meistens reicht mir das an Input, und ich muss gar nicht unbedingt mehr zu einem Ort wissen.

Mein Fazit: Obwohl mir das Buch gezeigt hat, wie viel ich noch nicht gesehen habe in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist „1000 Places to see before you die“ doch ein sehr schönes Nachschlagwerk. Ich werde jetzt vor jedem Städtetrip hineinschauen und fleißig daran arbeiten, die Zahl der gesehenen Orte zu erhöhen. Gleich in der kommenden Woche fange ich damit an.

Als Journalistin halte ich mich an den Pressekodex des Presserats. Dieses Buch habe ich über Literaturtest kostenlos zur Rezension bekommen.

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