*Werbung* 3 Outdoor-Touren im Teutoburger Wald

Draußen sein im Teuto – herrlich

Die Region ist ideal für alle, die gerne draußen sind: Outdoor-Touren im Teutoburger Wald gibt es als kilometerlange Wander- und Fahrradwege, viel Wald und Wiesen. Oft sind entlang der Strecken noch besondere Attraktionen – manchmal allerdings etwas versteckt. Lest hier Empfehlungen für drei eher ungewöhnliche Strecken:

1. Dalhausen. Wo nicht nur Christen auf religiösen Spuren wandern

Dalhausen ist nicht besonders groß: Etwa 1770 Einwohner hat das Dorf in der Nähe von Höxter, das einst für seine Korbmacherkünste bekannt war. Wer es besuchen möchte, oder dort im Umland wandern will, ist im Grunde auf sein Auto angewiesen, denn in Dalhausen gibt es keinen Bahnhof. Dafür aber das Korbmacher Museum. Dort lernen Besucher etwas darüber, wie Korb überhaupt geflochten wurde – und was man daraus alles machen kann. In Zeiten des Kunststoffs gerät schon einmal in Vergessenheit, welche Rolle Korbwaren früher in den Haushalten hatten: Es gab Koffer, Teppichklopfer, Babywiegen, Brotkörbe oder Wohnzimmermöbel aus Korb. Typisch war übrigens lange Zeit die Heimarbeit: Der Korbmacher saß am Feuer in der Küche und flocht seine Körbe. Die verkaufte er dann, indem er mit dem Rief vier bis sechs Woche durch die Lande zog. Das Rief ist ein Holzgestell, an dem seine Waren festgebunden wurden. Was ich besonders schön finde: Im Korbmacher Museum gibt es heute wieder eine Werkstatt, in der ein Paar Aufträge annimmt – sei es, um neue Produkte aus Korb herzustellen oder alte zu reparieren.

Outdoor-Touren im Teutoburger Wald: zwei kurze Wanderstrecken

Nicht weit vom Korbmacher Museum ist die Wallfahrtskirche St. Marien. „Bis in die 1970er Jahre setzte die Deutsche Bahn sogar noch Sonderzüge an den Wallfahrtstagen ein“, erzählt Hermann-Josef Sander von der Tourist Information. Damals kamen an den Wallfahrtstagen mehrere tausend Besucher ins Dorf. Doch das ist schon lange nicht mehr so. Die Kirche ist jedoch geblieben. Zu groß scheint sie für den kleinen Ort zu sein. Bezeichnenderweise finden speziell im Winter die Gottesdienste für die Gemeinde auch eher in der leichter zu beheizenden Nebenkapelle statt. Gewidmet ist die Wallfahrtskirche übrigens Maria, die als Trösterin der Bedrängten gilt. Wer in der Kirche fertig ist, sollte unbedingt die Kapelle im Wald anfahren, die Klus Eddessen. Dort haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Einsiedler gelebt, Männer und Frauen. Die Kapelle steht auf einer Lichtung und wurde wie ein Wunder vom Orkan Friederike verschont, der rundum im Januar 2018 einen ordentlichen Kahlschlag im Wald angerichtet hat. Die Kapelle an sich ist eben eine kleine Kirche. Aber die Lichtung mit dem Garten und den Bänken hat etwas Magisches: Es ist ein ruhiger, sogar friedlicher Ort mitten im Wald. Und er ist ausgesprochen gepflegt. Mich freut, dass sich hier niemand mit Graffiti verewigen will, dass es keine eingeworfenen Scheiben oder andere Formen des Vandalismus gibt.  Rund um die Klus kann man übrigens sehr weite Outdoor-Touren im Teutoburger Wald machen. Wir haben nur eine kurze Runde gedreht.

Ein weitere Wanderrunde in Dalhausen ist am Jakobsberg möglich. Dort führt ein Kreuzweg den Berg hinauf. Der Weg ist nicht besonders ausgetreten, so dass ich bei dieser Outdoor-Tour im Teutoburger Wald die Natur für mich habe. Wie es sich für einen Kreuzweg gehört, gibt es verschiedene Stationen, die die Leiden Christi beschreiben. So etwas habe ich zum Beispiel schon einmal in Fulda gesehen. Der Blick ins Tal ist grundsätzlich nett. Ich persönlich mag jedoch die Stromleitungen im Vordergrund nicht – andere stören sich an den vielen Windrädern im Hintergrund. (Bettina Blaß)

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2. Lage-Hörste: Wo Wandern im Teuto mit Literatur und Kunst kombiniert wird

Lage liegt mitten im Teutoburger Wald und nicht sehr weit vom Hermannsdenkmal entfernt. Bekannt ist der Ort möglicherweise für das Ziegeleimuseum: Dort erfährt man eine ganze Menge über die Geschichte des Ortes, aber auch darüber, wie Ziegeln früher geformt und gebrannt wurden. Zu Lage gehört der Stadtteil Hörste, und dort dreht es sich nicht um Ziegeln, sondern um die gute Luft. Denn Hörste ist ein Luftkurort. 

Wer dort wandernd unterwegs ist, hat die Qual der Wahl: Je nach persönlichem Fitnessgrad sind kleine Runden durch den Waldkurpark möglich – oder eben längere Strecken durch den Wald. Immerhin kommt hier auch der Hermannsweg vorbei – für alle diejenigen, die richtig weite Strecken zurücklegen wollen. Hier sind natürlich auch Tagestouren mit Übernachtungen möglich. Zur kurzzeitigen Erholung der Wanderer gibt es übrigens neuerdings mitten im Wald auch eine Hängematte und eine Hörstation, an der man mehr darüber erfahren kann, was der Hermann heute seiner Enkelin erzählen würde. Aber zurück zum Kurpark: Der ist in Hörste nicht vergleichbar mit dem, was man aus vielen anderen Städten so unter Kurpark versteht. Denn hier gibt es keinen gestutzten Rasen mit üppigen Blumenbeeten, sondern einen möglichst natürlichen Wald, in dem es jedoch viele kleine Attraktionen gibt. So leben in dem Wald Wildkatzen, und ihnen haben 13 Künstler aus der Region Stationen mit Stahlskulpturen in Form der Tiere gewidmet. Außerdem gibt es den Literarischen Wanderweg: Dazu stehen mitten im Wald Säulen mit Gedichten von 20 Autoren aus der Region, die alle zwei Jahre ausgetauscht werden. 

Und dann gibt es noch zwei größere Attraktionen: Da ist ganz in der Nähe des Schwimmbads ein Kneipp-Becken, durch das man im Storchenschritt gehen soll – ähnlich wie in Bad Wünnenberg. Und mitten im Wald ist außerdem die Gaststätte Bienenschmidt. Hier treffen sich Wanderer, Radfahrer und diejenigen, die mit dem Auto direkt vor der Tür parken wollen. An sonnigen Tagen ist der Biergarten gerne bis auf den letzten Platz besetzt. Aber auch drinnen ist der Bienenschmidt durchaus gemütlich – und bestimmt insektenfrei. (Bettina Blaß)

3. Rund um Bad Driburg mit dem Rad bei Outdoor-Touren im Teutoburger Wald

Ebenfalls im Teutoburger Wald liegt das Kurstädtchen Bad Driburg. Am Bahnhof gibt es einen Fahrradverleih mit brandneuen Mountainbikes mit Elektro-Unterstützung. Das heißt, man muss zwar weiterhin in die Pedale treten, kann aber verschiedene Stufen einstellen, in denen der Motor unterstützt. Und damit lässt sich jeder Berg bezwingen. Aber bis es soweit ist, kann man erst einmal in den Gräflichen Park fahren. Er ist ungefähr so groß wie 90 Fußballfelder. Besonderheit: Er gehört der Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff und ist öffentlich zugänglich, kostet aber 5 Euro Eintritt. Dafür gibt es große Wiesen, viele Bäume, Teiche, ein kleines Tiergehege mit Rehen und Ziegen und eine großzügig angelegte Sichtachse quer durch den Park. Manche der Bäume sind schon über 200 Jahre alt. Ein Irrgarten darf auch nicht fehlen. Im Park ist auf den meisten Wegen das Fahrradfahren natürlich nicht gern gesehen, sodass wir zwischendurch die Räder auch mal geschoben haben. 

Bad Driburg hat Quellen und einen Park. Und Wanderwege

Mitten im Park liegt das 5 Sterne-Hotel Gräflicher Park, dass durch modern wirkende Anbauten mit viel Glas einen interessanten Kontrast zu den eher traditionellen Bauten wie den Brunnenarkaden bildet. In den Brunnenarkaden gibt es außerdem das, was Bad Driburg zum Heilbad macht: Wasser aus verschiedenen Heilquellen. Das kann man trinken oder darin baden und es soll zur nachhaltigen Entschlackung und Entgiftung dienen. Bad Driburg selbst hat einige schönen Fachwerkgebäude, ist als Stadt ansonsten recht unspektakulär. Dafür gibt es rundherum ein paar Höhenzüge, die von einem ausgedehnten Netz an Wanderwegen durchzogen sind.

Einer der Wege führt zur Iburg, von der nur noch die Ruine erhalten ist. Um hierhin zu kommen, muss man wirklich gut trainiert sein – oder eben das E-Bike nutzen. Denn der Weg, der an der Bad Driburger Schützenhalle beginnt, ist zwar nicht lang, ging dafür aber recht steil nach oben. Mit dem E-Bike war es aber ein Klacks, sodass man ob des Essens im Ausflugslokal Sachsenklause schon ein schlechtes Gewissen hatte. Schließlich gab es ja kaum Anstrengung, für die man sich hätte belohnen können. Auf der Terrasse der Sachsenklause gab’s Rehrücken. Seniorchef Helmut Sohnius legt viel Wert darauf, dass das Wild aus der direkten Umgebung stammt. 2020 feiert er sein 50-jähriges Jubiläum, den Betrieb leitet aber mittlerweile sein Sohn Frank. 

Ein E-Bike
Mit dem E-Bike ging es ohne allzugroße Kraftanstrengung auch auf die Erhebungen rund um Bad Driburg – getreten werden muss trotzdem.

Geführt wurde die Tour übrigens von Horst Kanbach. Er bietet diese und andere Outdoor-Touren im Teutoburger Wald für die Bad Driburger Touristik an. Fazit: „E-Bike fahren hat Laune gemacht.“ (Timo Stoppacher)

Als Journalisten halten wir uns an den Pressekodex des Presserats. Die Kosten für die Anreise, die Unterbringung, Verpflegung und die Outdoor-Angebote wurden vom Veranstalter, Teutoburger Wald Tourismus und seinen Kooperationspartnern getragen. Der Artikel ist als „Werbung“ gekennzeichnet, weil wir ein Honorar für unsere Teilnahme an der TeutoBlogger-WG bekommen haben.

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