Liebe Leserinnen und Leser,

könnt Ihr das glauben? In einem Monat ist Weihnachten schon vorbei. Draußen ist es eisig, der Jahreszeit angemessen, mich trifft es trotzdem hart: Seit Samstagmorgen habe ich einen Temperaturunterschied von über 34 Grad Celsius erlebt. Gut, dass ich ein warmes Zuhause habe. Damit verbunden ist mein erster Lesetipp. Am meisten beeindruckt hat mich im November nämlich meine Reise nach Kenia:

Trainer beim Fußballspiel

Kakuma: Besuch im Nordwesten Kenias

Sagt man in Nairobi dem Taxifahrer, dem Hotelrezeptionisten oder dem Kellner im Café, dass man nicht im Land ist, um Safari zu machen, sondern auf dem Weg nach Kakuma ist, dann frieren die Mienen häufig ein. Denn Kakuma ist unweigerlich mit dem Flüchtlingslager dort verbunden. Oder anders gesagt: Ohne die derzeit etwa 250.000 Flüchtlinge aus Somalia, dem Südsudan, der Republik Kongo oder anderen afrikanischen Ländern, gäbe es den Ort Kakuma wahrscheinlich eher nicht. Hier, im Turkana County, leben die Einheimischen, wahre Riesen mit langen Beinen und Armen, sehr dünn, oft mit vielen Perlenketten um den Hals, in der Regel in runden Hütten, gemacht aus Holz, Blättern und Gräsern. Nicht mehr als ein minimaler Schutz vor der Außenwelt, aber möglicherweise die beste Bauweise für die Wüste: Über 30 Grad Celsius sind hier der Regelfall.

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Am häufigsten gelesen wurde im November allerdings eine ganz andere Geschichte - wie mir scheint sehr passend zur Jahreszeit:

Oostkapelle am Strand

Warum man im Winter nach Zeeland fahren sollte

Wind. Sehr viel Wind weht uns auf dem Weg von Oostkapelle nach Domburg entgegen, als wir am Strand entlang laufen. Tatsächlich ist es so viel Wind, dass das das Laufen auf dem Sand noch anstrengender ist als sonst. Dafür ist außer uns kaum jemand unterwegs. Der Himmel ist grau, das Wasser ist grau, an den Büschen auf den Dünen ist kein Blatt. Zeeland im Winter.

Im Sommer ist hier an der niederländischen Küste die Hölle los, vor allem wenn Nordrhein-Westfalen Urlaub hat. Aber genau darum sind wir jetzt hier, und nicht einige Monate später. Ich gebe zu, es war ein Groupon-Angebot, das mich im Winter nach Zeeland brachte. Unter 100 Euro für zwei Nächte inklusive Frühstück, und eine Anreise mit dem Auto von weniger als drei Stunden - klang nach einem guten Angebot. War es auch. Das Hotel lag super-nah am Strand, allerdings war es von außen ziemlich hässlich, und das Zimmer noch aus dem alten Jahrtausend. Das spielte aber alles keine Rolle, denn wir waren wegen der Landschaft da. Oostkapelle selbst ist zwar nicht besonders schön, aber die langen Spaziergänge durch die Dünen oder am Strand pusten ordentlich den Kopf durch. Außerdem sind die Orte Domburg und Veere ganz entzückend mit ihren historischen Häusern, den kleinen Cafés und den Läden.

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Für Euren nächsten Köln-Besuch habe ich einen Gastro-Tipp für Euch: Im Dostoevsky war ich mit Freundinnen russisch Essen. Das war gut und äußerst liebevoll angerichtet.

Im Dostoevsky

Lecker Essen in Köln: Dostoevsky

Im Dostoevsky

Von außen sieht es aus wie eine der typischen Eckkneipen in Köln, und wahrscheinlich war es auch genau das einmal: Im Dostoevsky am Barbararossaplatz gibt es jetzt allerdings statt Kölsch und Halver Hahn russische Gerichte. Als Vorspeise habe ich Hering im Pelzmantel, ein Schichtsalat aus Kartoffeln, roter Beete, Karotte und Hering, verbunden durch Mayonnaise. Schmeckt sehr frisch. Als Hauptspeise habe ich Bllini jüdischer Art genommen.

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Sonst so?

Für mein Blog Wirtschaft verstehen habe ich mich auch mit Reisen beschäftigt, und zwar speziell mit Pressereisen. Es ist traurig, dass sich auf diesen gesponserten Reisen einige Journalisten immer wieder daneben benehmen. Geht nicht, ist meine Meinung.

Für Fit für Journalismus habe ich mich mit Wondermags beschäftigt. Das ist eine Plattform, auf der man sehr einfach digitale Magazine erstellen kann. Interessant für PRler, Journalisten und Blogger.

Was steht an?

Der Dezember ist wie in jedem Jahr zu voll. Das kennt Ihr auch, oder? Allerdings habe ich viele schöne Termine, und von einigen werde ich berichten. So werden in Köln noch in dieser Woche zwei neue Restaurants eröffnet, die ich mir ansehen werde. Ein Ginyuu kommt nach Köln und eine L'Osteria. Nächste Woche reise ich außerdem nach Bielefeld und schaue mir dort die Jugendherberge, den Weihnachtsmarkt und die Dr. Oetker-Welt an. Und dann steht noch ein sehr schönes Ziel auf dem Programm: Mallorca! Ich freue mich. Falls Ihr Tipps für Mallorca oder Bielefeld habt, lasst sie mich gerne wissen. Und falls Ihr Lust habt, Euch mit mir auf Twitter zu befreunden, freue ich mich auch. Ihr findet mich dort als Bettinaopjueck.

Ich wünsche Euch ein friedliches Jahresende! Bis bald,

Bettina

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