Stadtwandern in Köln: Von Brück nach Merheim

Stadtwandern durch Wiesen und Felder

Manchmal sollte man nicht glauben, dass man in einer Ein-Millionen-Stadt wohnt. Zum Beispiel dann nicht, wenn man im rechtsrheinischen Brück eine Wanderung beginnt, die zehn Kilometer durch Grün führt – und dann in Köln-Merheim endet. Niemals hätte ich vermutet, dass dort so viele Wälder, Wiesen und Felder aneinanderstoßen, und dass man stunden- und kilometerlang quasi durchs platte Land spaziert. Hinzu kommt: Die Anfahrt mit der KVB ist ausgesprochen bequem.

Am Brücker Marktplatz geht’s los Richtung Merheim – aber nicht auf direktem Weg

Um diese Tour nachwandern zu können, fahrt Ihr mit der Linie 1 vom Heumarkt Richtung Bensberg. Ihr steigt an der Flehbachstraße aus. Dort ist zwar nirgends der Marktplatz angeschrieben, und Google Maps verrät Euch leider auch nicht, wo genau er sein soll, aber Ihr geht einfach die Straße geradeaus, auf die Ihr automatisch stoßt, wenn Ihr aus der Bahn kommt. Nach wenigen Metern seid Ihr dann an der Olpener Straße. Auf der anderen Seite ist der Brücker Marktplatz mit einem Brunnen, Sitzbänken und einem Bücherschrank. Falls Ihr Euch noch stärken wollt, bevor es losgeht: Wenige Meter nach rechts, also Richtung Innenstadt, ist eine Eisdiele. Insider loben, man bekäme dort rechtsrheinisch das beste Eis überhaupt. Und ja, Limette-Basilikum war überaus köstlich. 

Brück: Nach dem Park geht’s durch die Felder

Direkt hinter dem Marktplatz geht es dann am Flehbach entlang durch einen Park aus dem Ort hinaus. Am Ende des Parks beginnen die Felder, und hier beginnt auch meine Komoot-Aufzeichnung, an der Ihr Euch orientieren könnt:

Einmal quert man dann den Brücker Mauspfad, und dann ist man im Wald. Dort geht es an einem Weiher entlang Richtung Wildgehege. Und dort, wo die Wildschweine sind, ist immer etwas los. Nach dem Wildgehege hält man sich links, also stadteinwärts, und geht im Prinzip parallel zur A4. Die besondere Herausforderung besteht darin, den richtigen Weg zu finden, um sie zu unterqueren. Auf der richtigen Spur ist man, wenn man die Olpener Straße überquert hat, und geradeaus weiter geht. Dann geht plötzlich scharf rechts ein Weg unter der Autobahn durch.

Von Brück nach Merheim – begleitet vom leisen Sound der Autobahn

Bald danach geht es dann links, wieder parallel zur Autobahn, dann rechts und nahezu in Form eines Dreiecks nach Mehrheim. Dort gibt es eines der ältesten Gasthäuser der Stadt, Em Ahle Kohberg. Hier gibt es einen Biergarten für den Abschluss der Wandertour. Frisch Kraft gesammelt muss man nur noch wenige Meter bis zur Haltestelle Bevingsweg gehen. Von dort fährt dann die Linie 1 ins Zentrum zurück.

Fazit: Der große Vorteil dieser Stadtwanderung ist, dass man einfach mit der KVB auf die Strecke kommt, und im Prinzip zehn Kilometer durchs grüne geht. der Nachteil: Wie das beim Stadtwandern eben so ist, muss man ab und zu Straßen überqueren und kommt an typisch urbanen Ecken vorbei.

Zum Weiterlesen: Stadtwandern linksrheinisch und Auf dem Kölnpfad

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