Besuch in der historischen Senfmühle in Köln

200 Jahre alt ist die Senfmühle, die man in einem Eckhaus gegenüber der Brücke zum Schokoladenmuseum besichtigen kann. Und das besondere daran: Sie ist noch in Betrieb. Regelmäßig wird dort der Senf hergestellt, der im zugehörigen Senfladen verkauft wird. Dort kann man sich umsehen, ohne Eintritt zu bezahlen: Senfkörner liegen hier in einer großen Schüssel, und an den Wänden hängen Bilder und Zeichnungen aus vergangenen Zeiten. Links neben dem Eingang steht das Regal mit den Senftöpfen aus Steingut. Darin bleibt der Senf bis zu zwei Jahre frisch, verspricht der Hersteller. Der Senf wird nach jahrhundertealten Rezepten gemacht, es gibt aber auch moderne Sorten, die beispielsweise nach Curry, Honig oder Riesling schmecken.

Senftöpfchen
Senftöpfchen

Natürlich kann man die unterschiedlichen Senfsorten probieren, bevor man sie kauft, denn neben der Kasse stehen offene Töpfchen, aus denen die Besucher mit einem kleinen Holzspaten Senf nehmen können. Das macht zumindest bei unserem Besuch jeder, der bei der Führung im hinteren Raum dabei war. Dort steht die die historische Senfmühle, und wer sie in Aktion sehen möchte, muss 2,50 Euro Eintritt bezahlen. Dafür bekommt man etwas zur Geschichte des Senfs und zu seiner Produktion erzählt, und kann dann dabei zusehen, wie der schwere Mühlstein anfängt zu routieren. Schnell fließt schließlich der frische Senf aus der als hölzerner Mund gestalteten Öffnung in ein großes Fass. Bilder darf man dort leider keine machen.

Mein Fazit: Wer sowieso ins Schokoladenmuseum geht, sollte auch bei der Senfmühle vorbeischauen. Wichtig ist eine Führung, um die Mühle aus der Nähe sehen zu können und einige interessante Details rund um die Senfherstellung zu erfahren.

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