Eine Reise durch Schottland

Drei Wochen mit dem Auto durch Schottland: vorbei an spektakulären Landschaften, Wanderungen auf Berge und zu Wasserfällen, Kultur in den Städten und gutes Essen, Whisky, Haggis und Kilt – großartig! Das sehen wohl auch andere so, denn noch nie ist mir so viel Begeisterung entgegengeschlagen, wenn ich von einer Reise erzählte, wie dieses Mal: Schottland scheint die Deutschen zu begeistern. Es gibt zwei verschiedene Reaktionen meiner Gesprächspartner:

  1. Schottland ist wunderschön! Ich muss da auch mal wieder hin!
  2. Schottland ist eines meiner Sehnsuchtsziele, ich will bald einmal hin!

Nie hat jemand sich negativ zu diesem Reiseziel geäußert, und das finde ich beeindruckend.

Unsere Reise als Karte

Gemacht habe ich die Karte mit einem kostenlosen Testzugang bei Maps4News. Den Testbericht dazu könnt Ihr auf Fit für Journalismus lesen.

Von Stirling über die nördlichen Highlands bis Skye und weiter

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie sind wir auf Schottland gekommen?

Dabei war bei mir der Grund, warum ich nach Schottland reisen wollte, ziemlich profan: Ich liebe Outlander! Ich lese gerade das fünfte Buch, und ich habe bei beiden Staffeln hypnotisiert vor dem Fernseher gesessen. Da speziell die erste Staffel (Werbe-Link) in Schottland gedreht worden war, und die dort gezeigten Landschaften so wunderschön aussahen, kam plötzlich der Wunsch auf, das mit eigenen Augen zu sehen. Als ich dann auch noch feststellte, dass es von VisitScotland eine Karte mit den Drehorten gibt, war es um mich geschehen. Übrigens gibt es auch einen Soundtrack zu Outlander ein (Werbe-Link), und wie nach meinem Urlaub weiß, werden einige der im Film gespielten Stücke auch gerne in den Fußgängerzonen der Städte von Dudelsackspielern gespielt. In Schottland wurde übrigens auch ein James Bond gedreht, Highlander, Trainspotting und Harry Potter.

Die Vorbereitung

Ziemlich schnell hatte ich dann den Reiseführer Lonely Planet (Werbe-Link) gekauft und außerdem eine große Landkarte (Werbe-Link), denn auch ein Navi und GPRS können mal ausfallen.

Eher zufällig begann ich schon im Januar nach Hotels zu schauen – und mit Entsetzen stellte ich fest, dass es in vielen Orten schon sehr schwierig war, eine Unterkunft zu bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet! Das Problem: Schottland ist ungefähr doppelt so groß wie Nordrhein-Westfalen. Heißt: Wenn ich eben mal 30 Kilometer weiter fahre, bin ich bei meiner Rundreise schneller ums Land herum, als ich eigentlich wollte. Also habe ich bereits Monate vor dem Abflug eine Route erstellt und angefangen, Hotels, Glamping-Unterkünfte und B&B zu buchen – und ich habe viele, viele Absagen bekommen. Das hatte natürlich den Nachteil, dass wir nicht sehr flexibel waren. Vorteil: Wir mussten unterwegs viel weniger organisieren, weil eigentlich alles schon ziemlich geplant war.

Infomaterial für die Schottland-Reise

Zufällig hat mich VisitScotland auf den Historic Scotland Explorer Pass aufmerksam gemacht. Damit kann man während der Reise 77 historische Gebäude wie beispielsweise Kathedralen und Schlösser besuchen, zahlt aber nur einmal. Ich habe mir das für unseren Urlaub einmal durchgerechnet, für uns lohnt sich der teurere Pass, der länger gültig ist, leider nicht. Der Haken: Man kann ihn innerhalb von zwei Wochen an sieben beliebigen Tagen einsetzen. Da wir aber genau in der Mitte der Reise in einer Gegend ohne historische Sehenswürdigkeiten waren, und der Fokus dort auf Natur und Wandern lag, hätten wir alle Attraktionen in einer Woche am Anfang oder Ende anschauen müssen, und das klappte zeitlich nicht. Es gibt übrigens auch eine Drei-Tages-Variante. Die Karte Karte kann man in allen Touristenbüros kaufen.

Ein Hotel im Norden Schottlands hat mich außerdem auf ein PDF hingewiesen vom Scottish Natural Heritage: Explore for one Day Caithness & Sutherland. Wir sind eine Strecke mit unserem Mietwagen gefahren. Außerdem hatte ich eine Karte von Loch Lomond und Trossachs National Park und gefunden, die einen guten Überblick über besonders Sehenswertes in der Gegend gibt. Gin-Liebhabern wird diese Karte gefallen: Sie gibt einen Überblick über schottische Gins. Sehr toll finde ich auch die Virtual Reality App von VisitScotland, die einen ersten Einblick gibt in das, was Reisende dort erwartet. Sie gibt es für Apple- und Android-Geräte.

Kommentar verfassen