10 Tipps für ein Wochenende in Genf

Genfer See
Genfer See

Genf ist eine übersichtliche Stadt mit 200.000 Einwohnern. Da es ein verzweigtes Bus- und Straßenbahnsystem gibt, erreicht man jeden interessanten Ort in angemessener Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer ein Wochenende in Genf verbringen will, hat genügend Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Allerdings sind nicht alle Sehenswürdigkeiten im Zentrum.

  1. Wer am Flughafen ankommt, findet nach der Kofferausgabe und vor dem Zoll einen unscheinbaren Automaten. Dort kann man sich einen Freifahrschein ziehen, um mit jedem Zug Richtung Stadt umsonst mitzufahren.
  2. Ist es noch zu früh, um im Hotel das Zimmer zu beziehen? Oder bleibt noch Zeit, bis der Zug abfährt? Dann gibt es im Hauptbahnhof Schließfächer. In unserem Fall konnte man nicht mit Kreditkarte bezahlen, sondern nur bar. Der Herr an der Schließfachaufsicht wechselt Scheine in Münzen.
  3. Wer schon weiß, dass er sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen wird, sollte sich kein Tagesticket für die Bahnen kaufen. Im Hotel bekommen alle Gäste ein kostenloses Ticket, um Bus und Bahn während ihres Aufenthaltes zu nutzen.
  4. Im Tourismus-Büro bei der Post gibt es Stadtpläne und den Geneva Pass. Damit hat man freien Eintritt in viele Museen und kann beispielsweise kostenlos mit der Seilbahn auf den Berg oder mit dem Boot über den See fahren. Die App von der Schweizer Tourismusbehörde ist leider nur begrenzt sinnvoll. Aber der enthaltene Offline-Stadtplan ist gut.
  5. Wer mit der Seilbahn auf den Salève fahren möchte, sollte genügend Zeit mitbringen: Die Fahrt zur Grenze dauert gut 20 Minuten, dann geht man etwa zehn Minuten zu Fuß. Auf die Gondel wartet man rund 15 Minuten – und das Ganze wiederholt sich rückwärts. Wir wurden an der Grenze nicht kontrolliert. Es ist aber sicher sinnvoll, seinen Ausweis dabei zu haben.
  6. Das Museum des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes ist eines der besten Museen, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Es ist sehr modern und interaktiv.
  7. Wer kein Französisch spricht, sollte sich eine Übersetzungs-App für Notfälle aufs Handy laden. Deutsch spricht man in Genf kaum, Englisch sprechen viele, aber nicht alle.
  8. Fondue essen gehört in Genf dazu. Es gibt viele Restaurants, die Fondue anbieten.
  9. Wer entweder zu viel Zeit hat oder nur sehr wenig, sollte sich einem Stadtspaziergang anschließen. Dabei erfährt man in kurzer Zeit viel über die Geschichte der Stadt und des Landes. Außerdem sieht man bei einem Spaziergang durch die Altstadt die schönsten Ecken Genfs.
  10. Carouge wird hochgelobt als mittelalterlicher und sehr sehenswerter Vorort von Genf. Am Sonntag lohnt sich die Straßenbahnfahrt dorthin jedoch nicht. Zwar sind in Carouge hübsche Häuschen und Plätze, doch am Sonntag ist kaum jemand auf der Straße und die meisten Restaurants sind über Mittag zu. Trotzdem ist es schön, dort in der Sonne zu sitzen und das Idyll von plätscherndem Wasser und läutenden Glocken zu genießen. Einfach mal auf den Pfeil in den Bildern klicken!


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