Was du über die Quattropole wissen solltest

Drei Länder, vier Städte, eine Wirtschafts- und Kulturzone. Gibt’s doch gar nicht? Doch. Die Quattropole umfasst die Städte Saarbrücken, Trier, Luxemburg und Metz und vereint somit viele hundert Jahre europäische Geschichte, viel Kultur – und hervorragendes Essen.

Die vier Städte liegen ungefähr wie in einem Quadrat mit etwa 100 Kilometern Seitenlänge zueinander: Wer also im Viereck fährt, braucht jeweils etwas länger als eine Stunde mit dem Zug. Und ja, auch das ist möglich: Grenzüberschreitend die Bahn nutzen. Da die Bahnhöfe innerhalb dieses Städtenetzwerks recht zentral liegen, lassen sich Hotels in den Innenstädten gut zu Fuß erreichen. Von Trier nach Luxemburg beispielsweise fährt man eine bequeme Stunde mit einem Regionalzug für unter drei Euro, wenn man eine BahnCard 50 hat. Die beiden anderen Strecken kosten etwa 15 Euro pro Person. Da muss man sich gut überlegen, ob man mit dem Auto fährt: Alleine die Parkhauskosten dürften deutlich höher liegen.

Europas Charakter fühlen

Falls du bisher noch nie von der Quattropole gehört hast, bist du übrigens nicht alleine. Kaum jemand kannte unser exotisches Urlaubsziel. Und dabei liegt es quasi vor der Tür. Wir waren dort eine Woche unterwegs, so dass wir pro Stadt im Prinzip eineinhalb Tage hatten. In dieser Zeit kann man schon eine Menge entdecken. Noch besser: Die Quattropole ist aus meiner Sicht einer der besten Plätze, um Europa zu erleben. Eine Währung, zwei Sprachen, drei Länder, vier Städte – und bei alledem ganz viel Eigenart. 

Was dich in den Städten der Quattropole erwartet

  • Trier hat natürlich die Porta Nigra und andere wichtige historische Sehenswürdigkeiten. In der hübschen Fußgängerzone wird außerdem in den Sommermonaten die typische rheinland-pfälzische Tradition gelebt: Man trifft sich auf ein Glas Wein. Wichtig ist in Trier außerdem der Besuch des Karl-Marx-Hauses.
  • Luxemburg: ein labyrintisches Drüber und Drunter von Straßen, Wegen, Treppen und Brücken – schon alleine deswegen einen Besuch wert. Beeindruckend sind auch die EU-Institutionen. 
  • Metz: schöne Stadt voll Geschichte. Französisches Savoir-vivre mit hervorragendem Essen und guten Weinen. Viel Grün!
  • Saarbrücken: Angehaucht von der französischen Kultur. Studentisches Leben im Zentrum. Viele versteckte schöne Ecken.

Von Dumont gibt es einen Reiseführer (Werbelink zu Amazon) auf deutsch und französisch, in dem alle vier Städte kurz mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorgestellt werden. 

Wer schreibt hier? Bettina Blass

Bettina Blaß ist Bloggerin, Buchautorin und Verbraucherjournalistin. Sie gibt Seminare und Workshops rund das Internet wie beispielsweise "Personal Branding" oder "Online publizieren". 2021 hat sie das Buch "Zu Fuß durch Köln" herausgebracht.

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