Riga selbst hat zwar einen großen Ostsee-Hafen, die Innenstadt liegt jedoch ein paar Kilometer vom Meer entfernt und es gibt nur ein kleines Stück Strand neben der Vansu-Brücke. Wer ein paar Stunden der Stadt entfliehen möchte, kommt mit dem Zug für ein paar Euro in einer guten halben Stunde an ein paar sehr schöne Ostsee-Strände. Wobei es in Riga so viele Parks gibt, dass man auch in der Innenstadt immer eine grüne Oase findet.
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Jurmala – Lettlands beliebte Ostsee-Strände
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Einen mehr als 25 Kilometer langen Sandstrand bietet beispielsweise Jurmala. Der Ferienort zieht sich entlang der Küste und verfügt über mehrere Bahnhöfe an der Strecke nach Riga. In Majori findet man das touristische Zentrum mit einer Fußgängerzone, vielen kleinen Läden, Cafés und Restaurants. Bereits im 19. Jahrhundert war Majori ein beliebtes Ostseebad. Viele Holzhäuser aus dieser Zeit sind noch erhalten. Ansonsten besteht Majori vor allem aus einer unzählbaren Menge an Ferienhäusern.
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Einen guten Überblick über den Ort gibt es vom Aussichtsturm im Dzintaru-Park, am Ende der Fußgängerzone hinter der orthodoxen Kirche. Bei guten Sichtverhältnissen kann man die Skyline von Riga erkennen.
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Alle paar Hundert Meter geht es aus dem Ort raus ein kurzes Stück über die Dünen zum Strand. Das Meer ist noch viele Meter sehr flach, um richtig schwimmen zu können, muss man schon ein paar Minuten im Wasser waten.
Der Strand selbst ist geprägt von touristischer Infrastruktur – also etwa alle 100 Meter gibt es einen großen Kiosk, Umkleiden und Toiletten. Und im Hochsommer ist der Strand natürlich voll.
Carnikava – der menschenleere Strand

Wer einfach nur seine Ruhe haben will und auf die touristische Infrastruktur verzichten kann, fährt nicht nach Jurmala, sondern nach Carnikava. Das ist ein kleines Feriendorf nordöstlich von Riga. Die Zugfahrt dauert geringfügig länger, nach 45 Minuten ist man da. In der Nähe von Bahnhof gibt es einen Supermarkt. Es bietet sich an, dort alles mitzunehmen, was man die nächsten Stunden so braucht, denn am Strand selbst ist nichts. Kein Kiosk, kein Café.
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Der Weg zum Strand führt vom Ort durch einen sehr schönen Kiefernwald. Mit EU-Geldern wurde eine schnurgerade, etwa zwei Kilometer lange Promenade durch den Wald gepflastert. An deren Ende gibt es einen schönen Aussichtspunkt mit Sitzgelegenheit und USB-Buchsen um ein letztes Mal das Handy aufzuladen. Danach gibt es in jeder Richtung nur noch Sand und Meer und kaum Menschen.
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
Wir bleiben in Riga: Mezaparks
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Wer in der Stadt bleiben möchte, findet ein paar kleine Strände und Buchten in Mezaparks. Das ist ein riesiger Park im Nordosten der Stadt, der mit der Straßenbahn-Linie 11 zu erreichen ist. Hier ist auch der Zoo von Riga. In Mezaparks gibt es kilometerlange asphaltierte Wege zum Spazieren, Fahrrad- oder Inliner-Fahren, eine riesige Freilichtbühne und eben die Uferlinie des Kisch-Sees, mit ein paar ungestörten Plätzen am See.
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