Loch Ness: Wasserfall statt Monster

Loch Ness
Loch Ness

Natürlich: Wer das erste Mal in Schottland ist, muss zum Loch Ness fahren. Zu bekannt ist die Legende um das Monster im See, als dass man nicht wenigstens versuchen möchte, es mit eigenen Augen zu sehen. Logischerweise ist mit dieser Idee nicht alleine. Und darum ist die Route um Loch Ness gut befahren. Ein Ziel ist für viele Urquhart Castle, die Schlossruine am Seeufer. Mich hat sie ehrlich gesagt nicht wirklich begeistert. Wer auf den Turm möchte, muss übrigens ein bisschen geduldig sein: Die Treppe ist recht eng für Gegenverkehr, und oben ist nicht besonders viel Platz. Ich habe Urquhart Castle übrigens mit einem Spezialausweis von Visit Scotland kostenlos besichtigt.

Kurze Wanderungen zu Wasserfällen

Was mir deutlich besser gefallen hat, war die kurze Wanderung zu den Dog Falls. Dazu fährt man auf der A831 von Inverness kommend an der Abzweigung nach Drumnadrochit vorbei. Irgendwann sind die Wasserfälle dann nach rechts ausgeschildert. Das dauert aber. Und: Sobald man abgebogen ist, muss man trotzdem noch sehr lange fahren, bis man die Parkplätze erreicht. Von dort führt ein Rundweg durch den Wald.

Nach dieser Wanderung kann man die übliche Touristenroute wieder aufnehmen und Loch Ness umrunden. Für den Rückweg wählten wir die Strecke, die näher am Ufer ist. Sie war kaum befahren. Dort kamen wir an einem Gasthaus vorbei, an dem man das Auto stehen lassen konnte, um zu den Falls of Foyers zu gelangen. Ein Weg führt steil hinunter in die Schlucht, ein anderer führt oben am Rand der Schlucht entlang. Das lohnt sich auch für einen weiteren kurzen Spaziergang.

Von dort geht die Strecke ziemlich geradeaus nach Inverness zurück.

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