10 Tipps für einen Städtetrip

So wird der Städtetrip zum Kurzurlaub
So wird der Städtetrip zum Kurzurlaub

Städtetrips: So werden sie zum Kurzurlaub[/caption]Sie sind der Kurzurlaub zwischen den langen Auszeiten: Städtetrips. Meistens macht man sie an einem Wochenende, manchmal hängt man noch einen Tag dran. Das Beste an Städtetrips: Sie müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Meine Tipps für die gelungene Wochenendreise.

Barcelona, Genf oder Berlin? Wer in Deutschland lebt, hat viele attraktive Ziele fast vor der Tür. Die Reisziele für einen Wochenendtrip gehen in Europa nicht aus. Damit man möglichst viel von seinem Städtetrip hat, und es nicht bei einem im Jahr bleibt, gibt es einige Tipps:

  1. Zeitaufwand. Die Entfernung sollte in Relation zur Zeit vor Ort stehen. Heißt: Wenn ich am Samstag erst in Berlin ankomme, Sonntag aber schon wieder zurück muss, sollte ich nicht unnötige Zeit im Auto, Fernbus oder Zug verbringen, wenn ich weit entfernt wohne. Von Köln nach Berlin beispielsweise braucht der ICE mindestens 4,5 Stunden. Hinz kommt die Anfahrt zum Bahnhof sowie am Zielort zum Hotel, also ist man locker an beiden Tagen 5,5 Stunden unterwegs. Fliegt man, benötigt man auch die Zeit für die An- und Abreise plus den Flug und die Wartezeit am Flughafen. So kommt man auf etwa 3 bis 3,5 Stunden. In beiden Fällen gilt: vorausgesetzt das Transportmittel ist pünktlich.
  2. Preis. Städtereisen müssen nicht teuer sein. Bei Groupon gibt es oft günstige Hotels. Wer früh genug bucht, kann sich einen Sparpreis bei der Bahn sichern, dann sind im Jahr auch mehrere Kurzurlaube drin. Auch Vente privée bietet häufig günstige Pakete an, die sich lange im Voraus buchen lassen. Bei beiden Anbietern muss man natürlich etwas flexibel sein: Das Wunschziel gibt es möglicherweise nicht, aber vielleicht ist eine andere Stadt ja auch sehenswert?
  3. Flexibilität. Für einen Städtetrip finde ich das Blind Booking bei Germanwings super: Die Preise sind niedrig, und ich lasse mich gerne überraschen. Bei den möglichen Zielen ist in der Regel keine Stadt dabei, die ich unattraktiv finde. Und viele der Ziele, die angeflogen werden, kenne ich nicht. Mit dem Blind Booking war ich beispielsweise in Wien und in Genf.
  4. Informationen. Ich habe selten die Zeit und häufig auch keine Lust, mich auf den Zielort vorzubereiten. Sehr oft fahre ich gut damit, die Seite der Touristeninformation im Netz anzusteuern. Häufig gibt es dort Tipps für den Aufenthalt, vielleicht sogar eine App, die mich schnell zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führt.
  5. Wiederholungstäter. Nur weil man schon einmal in einer Stadt war, muss man sie nie mehr besuchen? Falsch. Die meisten Städte haben immer wieder Neues zu bieten. Ich war beispielsweise schon sehr oft in Berlin. In diesem Jahr sogar an zwei Wochenenden – einmal, um die Internationale Funkausstellung zu besuchen, zuletzt beim Festival of Lights. Ein Blick in den Veranstaltungskalender einer Stadt zu werfen, kann also nicht schaden, um sie neu zu entdecken.
  6. Sport. Wer beispielsweise läuft, kann auch in eine Stadt fahren, um dort am Halbmarathon, Marathon, Volkslauf oder an einem Radrennen teilzunehmen. Laufend war ich beispielsweise schon auf Mallorca und in Wien. Gibt es gerade keinen Lauf, so kann man sich den mithilfe einer App selbst gestalten. Beispielsweise bietet sich Citytrail dafür an, auch wenn die App einige Schwächen hat. Auch bei Runtatstic gibt es Routen, und zwar für viele Sportarten.
  7. Hotel. Ich finde, es gibt kaum etwas Ärgerlicheres, als wenn das Hotel bei einer Städtereise weit außerhalb ist. Darum achte ich bei allen meinen Buchungen auf eine möglichst zentrale Lage. Damit vergeudet man nicht zuviel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und ist abends am Ort des Geschehens.
  8. Gepäck. Wer nur ein oder zwei Nächte in einer Stadt bleibt, braucht nicht viel. Speziell, wenn ich fliege, achte ich darauf, dass alles in meinen kleinen Rucksack passt. Das spart Zeit, weil ich nicht aufs Gepäck am Flughafen warten muss, und häufig spart es auch Geld. Schließlich kostet Gepäck bei vielen Fluggesellschaften zusätzlich.
  9. Ausnutzen. Ich hänge besonders gern ein oder zwei Tage an eine berufliche Reise. Vorteil: ich bin bereits vor Ort, spare mir also die Anfahrt. Außerdem versüßt es mir die Arbeit, wenn ich sie mit ein bisschen Tourismus verbinde. Zuletzt habe ich das in Dresden so gemacht.
  10. Entschleunigen. Weniger ist oft mehr! In zwei, maximal drei Tagen, kann man speziell in den großen Städten nicht alles sehen. Wer das trotzdem versucht, hat schnell Freizeitstress und kommt völlig unentspannt aus dem Kurzurlaub zurück. Besser ist, mal in Ruhe einen Café zu trinken oder sich in der Sonne in einen Park zu setzen, als von Museum zu Museum zu hetzen. Wozu auch? Es gibt ja immer die Möglichkeit, ein zweites Mal in die Stadt zu reisen.

Dieser Artikel entstand übrigens im Rahmen der Blogparade Die besten Tipps für Städtetrips des Jo Igele Reiseblogs.

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