Sushi an Bord der Serenade of the Seas

Sushi-Menü
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Ich liebe Sushi. Darum bin ich natürlich zu einer Vorführung an Bord der Serenade oft he Seas gegangen, in der ein junger Mann von den Philippinen zeigte, wie man Sushi macht. Reis brauche man dazu, sagte er, und Reisessig, damit er klumpig wird. Dann zeigte er uns vier dünne Blätter, Nori genannt, mit deren Hilfe das Sushi gerollt wird. Das dunkelgrüne ist das Original aus Algen, zwei weiße Blätter sind aus Sojabohnen, eines mit gerösteten Sojakernen. Und eines der Blätter ist aus Zitrusschale – für Allergiker und für die, die keine Algen mögen. Die raue Seite nimmt man jeweils, um den klebrigen Reis darauf zu streichen, sagte der Sushi-Experte. Je nachdem ob der Reis innen oder außen sein soll, dreht man die Unterlage dann entsprechend und belegt sie beispielsweise mit Lachs, Krebs oder Avocado. Dann rollt man die Rolle und mit der Sushi-Roll-Matte aus Bambus oder Plastik bringt man die japanische Spezialität dann in Form. Allerdings nicht, indem man rollt, sondern man legt die Matte über die Rolle und drückt vorsichtig.

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Sushi-Kurs

Das fand ich so beeindruckend, dass ich spontan beschloss, am Ende der Reise am zweiten Seetag einen Sushikurs zu belegen: Gut 20 Minuten lang haben wir klebrigen Reis zu Kugeln geformt und dann an das jeweilige Endprodukt angepasst. Mal musste man den Reis auf einem Noriblatt feststreichen, mal ihn zu einer Wurst formen. Garniert wurde er mit Tunfisch, feinen Gurkenstreifen, Avocadostücken, Krebsimitat, Krabben und Lachs. Schließlich schnitt der Sushimeister mit seinem Chefmesser die Sushirollen in Stücke, alles wurde liebevoll eingepackt, und wir picknickten an einem der Tische im hinteren Teil des Schiffes an der frischen Luft.

Einen Abend haben wir übrigens auch im Izumi, dem Sushi-Restaurant an Bord, zu Abend gegessen: eine Kombination aus Sushi-Taschen, eine aus Rollen und Nigiri und die Empfehlung des Chefs. Das ist eine wirklich dicke Rolle Sushi, gefüllt mit Lachs, Krebs und Krabben, Avocado und Gurke und anschließend frittiert und in dicke Scheiben geschnitten. Erstaunlicherweise war das Sushi an Bord günstiger, als wenn wir in Köln in ein entsprechendes Restaurant gehen. Und vor allem war es im Spezialitäten-Restaurant nicht so voll wie im Haupt- oder im Buffetrestaurant. Ein Besuch, der also sein Geld wert war.

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