Geld sparen während des Schottland-Urlaubs

Fort William
Dudelsackspieler in Fort William. Von Schottenpreisen kann in dem Land allerdings keine Rede sein.

Nein, im Urlaub will man eigentlich nicht darüber nachdenken, wie man Geld sparen könnte. Allerdings ist Schottland ziemlich teuer. Für eine Woche mögen sich die Kosten noch in Grenzen halten, möglicherweise auch, wenn man mit dem eigenen Wohnmobil unterwegs ist. Wer aber wie wir drei Wochen mit dem Mietwagen durch Schottland fährt, und nicht zeltet, wird mit durchaus hohen Übernachtungskosten konfrontiert. Hinzu kommt, dass auch Essen und trinken nicht unbedingt günstig ist. Hier sind unsere Spartipps:

  • Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, muss diesen auch über Nacht irgendwo abstellen. Auf dem Land ist das kein Problem, in der Stadt dagegen schon. Es gibt Hotels und B&Bs, bei denen man kostenlos auf dem hauseigenen Parkplatz stehen darf. Aber es gibt auch Unterkünfte, die das nicht anbieten. Hier lohnt es auf jeden Fall, zu vergleichen. Beispiel Glasgow: Das Hotel hatte eine Kooperation mit einem Parkhaus. Dadurch kostete die Nacht nur 7 britische Pfund. Wer kein Hotelgast ist, zahlt 21 britische Pfund. Anders in Aberdeen: Dort hätte das Hotel fürs Parken im nahegelegenen Parkhaus 16,95 britische Pfund in Rechnung gestellt. Wenn man direkt im Parkhaus zahlte, wurden nur 15 britische Pfund fällig.
  • Wer denkt, ein B&B sei immer günstiger als ein gutes Hotel, täuscht sich. In Aberdeen und Perth beispielsweise waren Hotels günstiger. In Perth müsste ich zwar nicht ein zweites Mal in diesem Hotel übernachten, aber in Aberdeen war die Unterkunft super.
  • In manchen B&Bs gibt es Rabatte auf für Restaurants in der Nähe. Das haben wir beispielsweise in Stirling genutzt, und wir sind sehr gut damit gefahren.
  • Es klingt vielleicht absurd, denn man fährt ja in Urlaub, um möglichst viel zu sehen und zu erleben. Im Mai war allerdings viel noch geschlossen, so dass wir einige Dinge nicht besichtigen konnten. Wir haben also durch die Reisezeit Eintrittsgebühren gespart. Und nachträglich habe ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
  • Mit dem Historic Scotland Explorer Pass zahlt man einmal, kann dafür aber in einer festgelegten zeit beliebig viele Sehenswürdigkeiten, die bei diesem Pass mitmachen. Für uns hatte sich das nicht gelohnt. Wer aber mehr Zeit in Städten verbringt und sich mehr Burgen und Schlösser ansieht, als wir, kann damit gut fahren.

Sparen beim Essen

  • Ist das Hotelfrühstück nicht im Preis enthalten, fallen meistens um die 11 britische Pfund pro Person an. Was man dafür bekommt, ist nicht immer seinen Preis wert. Darum haben wir manchmal im Coffee Shop ein Sandwich gegessen und einen Kaffee getrunken und dafür die Hälfte bezahlt.
  • Das Abendessen kostet in der Regel im Juni 2017 ab 10 britische Pfund pro Person aufwärts – ohne Getränke. Im Supermarkt gibt es fertige Salate und Convenience Produkte für deutlich weniger Geld. Bei unseren Glamping-Unterkünften gab es eine Mikrowelle, wo man dieses Essen hätte erwärmen können. Wir haben uns aber meistens für die fertigen Salate und Sandwichs entschieden.
  • Davon abgesehen gibt es in vielen Restaurants Angebote: In Aberdeen hatten wir beispielsweise einmal „2 Hauptgerichte für den Preis von einem“, in Glasgow gab es besonders viele „Pre Theater Dinner“-Angebote: Wer also früh am Abend zum Essen kam, profitierte von niedrigen Preisen.
  • Außerdem gibt es auch bei den Getränken Angebote, beispielweise den Whisky des Tages, der dann deutlich günstiger ist als die anderen. Oder auch den „Pot of Tea for two“, mit dem man deutlich gegenüber zwei Tassen Tee spart.
  • Außerdem bekommt man in vielen Restaurants Hahnenwasser auf den Tisch gestellt – oder kann danach fragen.
  • Schließlich gibt es noch die App Open Table, mit der man zumindest in den Städten Restaurants buchen kann. Einige bieten über die App Sonderpreise an. In Edinburgh beispielsweise gingen unsere Getränke aufs Haus.

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