Cocktailkurs im Hyatt in Köln

Parfüme für den Cocktail
Parfüme für den Cocktail in der Bar im Hyatt in Köln

Rund 80 Sorten Whiskey gibt es in der Bar des Kölner Hyatt. Einige sind echte Raritäten, 25 oder sogar 30 Jahre alt. Ab zehn Euro kostet ein Shot, wie es in der Fachsprache heißt, aber auch die Cocktails beginnen bei diesem Preis. Mona, die Bardame, hat alle Werkzeuge für den Cocktail bereit: große und kleine Edelstahlbecher, unterschiedliche Siebe und Stößel. Sie macht uns vor, wie man einen Whiskey Sour mischt: Whiskey mit Zitronensaft und Zucker sehr lange und kräftig schütteln.

In der Bar, in der Bar, was machen die da?

Dann sind wir dran: Paarweise gehen die Teilnehmer hinter die Theke. Unsere Aufgabe: einen Cosmopolitan mischen – Wodka Zitrone, Cointreau, Limetten- und Cranberrysaft. Richtig spannend wird das Schütteln: Nachdem man in den großen Becher viel Eis gefüllt hat, kippt man den Inhalt des kleinen Bechers darüber. Den kleinen Becher steckt man im großen fest und verpasst ihm einen Stoß, damit er auch wirklich hält. Dann wird mit beiden Händen am Becher geschüttelt. Dabei steigt die Kälte des Eises durch das Metall vom unteren in den oberen Becher. Wenn man die kalten Becher kaum noch halten kann, ist der Cocktail fertig und muss abgeseiht werden.

Dazu presst man ein Sieb auf den Becher und kippt den Inhalt durch das zweite Sieb ins Martiniglas. Zwei Gläser füllt jeder Teilnehmer, die vier Cocktails werden unter allen brüderlich mit Strohhalmen geteilt. Eineinhalb Stunden später hatten wir Ipanema getestet, Sex on the Beach, Mai Tai und zum Abschluss gab’s für jeden noch ein Schnapsglas voll Pina Colada – mit Kokosnussmilch, nicht mit Sahne.

Führung durchs Hyatt in Köln

Mir schien das Angebot der Rheinenergie im Heimvorteilprogramm für Kunden mit 30 Euro pro Teilnehmer zunächst teuer. Im Nachhinein bin ich froh, dabei gewesen zu sein, denn der Cocktailkurs war ein Kracher. Und die zugehörige Hotelführung endete nicht im Gästebereich, sondern ging deutlich weiter:

Zimmer mit Ausblick
Zimmer mit Ausblick

Selten kommt man bei Hotelführungen in die wirklich interessanten Bereiche: Küche, Büros, Umkleideräume – das bleibt den Besuchern meistens verborgen. Im Hyatt in Köln war das erfreulicherweise nicht so: Wir durften einen Blick hinter die Fassade werfen. Und ja: Die Büroräume sind längst nicht so schön wie die Hotelzimmer, und in der Wäscherei und der Küche wird richtig gearbeitet.

Mich hat dieser Rundgang fast mehr beeindruckt als der Blick in die Bachsuite, die so groß ist wie unsere Wohnung, und in der ein Flügel steht. Der Einblick in die echte Hotelwelt hat mich auch mehr beeindruckt als der Preis für die Präsidenten-Suite. Man kann sie für 2.500 Euro die Nacht buchen. Tatsächlich machte mir dieser Blick hinter die Kulissen das Hotel auf der Schäl Sick so sympathisch, dass ich vorhabe, dort demnächst ins Spa zu gehen. Das ist nämlich auch für Nicht-Gäste nutzbar, der Tagespreis liegt bei 29 Euro. Und auch wenn es dort kleiner ist als in vielen anderen Saunen: Es wird auch nicht so überlaufen sein.

Davon abgesehen habe ich gelernt, dass das Sushi-Restaurant im Hyatt, gegenüber des begehbaren Kühlschranks, ebenfalls für Nicht-Gäste zugänglich ist. Sushi mit Domblick gibt’s in Köln nicht so oft. Von Ehrenfeld sind es übrigens nur drei S-Bahnstationen dorthin.

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