Fortbildung und Kurzurlaub in Gevelinghausen

Schlosstor
Schlosstor

Weißt du, wo Gevelinghausen liegt? Nein? Dann bist du in guter Gesellschaft. Als ich das erste Mal dort war, habe ich vor der Anreise zunächst einen Blick auf eine NRW-Karte geworfen. Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist eigen: Über zwei Stunden fährt man von Köln aus mit der Bahn bis Bestwig, davon über eine Stunde in einem Regionalexpress. In Bestwig holt das Schlosshotel Gevelinghausen seine Gäste ab – wenn sie sich den vorher angemeldet haben.

Das Schlosshotel gehört zur Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG). Wer also als Freiberufler oder Angestellter dort unfallversichert ist, kann sich in Gevelinghausen fortbilden. Die VBG bietet viele sinnvolle Seminare an. Besonders schön an diesen Fortbildungen ist, dass man gleichzeitig etwas für die Seele machen kann: Rund ums Schloss führt ein Wanderweg durch den Wald. Aber Achtung: Die Beschreibung, die man am Hotel bekommt, ist nicht besonders hilfreich, die Ausschilderung im Wald meiner Meinung nach nicht ausreichend. Ich kehrte nach einer Stunde um, weil ich nicht wusste, ob ich auf dem richtigen Weg war.

Dafür gab’s im Hotel selbst dann Entspannung: Im Keller des alten Hauptgebäudes ist ein Fitness-Raum. Zwar nicht besonders groß, aber dafür mit verglasten Wänden und Blick in den Park hinter dem Haus. Außerdem gibt es eine kleine Sauna – ganz hinten versteckt im Keller ist auch eine Frauensauna, in die aber maximal zwei Leute passen. Wer früh genug kommt, kann auch eine Massage buchen. Übrigens ist auch das Essen im Schlosshotel sehr gut.

Fazit: Fortbildung kann fast so etwas wie Erholung sein.

Frühstück im Schlosshotel

Frühstück in Gevelinghausen
Frühstück in Gevelinghausen

Das Ungewöhnlichste am Frühstück im Hotel Schloss Gevelinghausen sind vielleicht die Servietten, die in drei Sprachen einen Guten Morgen wünschen. Ansonsten gibt es dort, was man vom Frühstück in einem Hotel erwartet: Brötchen, Ei, Käse und Wurst, Müslivarianten, etwas Obst, Kaffeegetränke, Tee und Saft. Ich kann die Leberwurst besonders empfehlen.

Da das Frühstücksbuffet in der großen Lobby aufgebaut ist, sind die Wege recht lang, wenn man mehrfach den Teller füllen will. Weil ich morgens immer gerne alles beisammen habe und nur ungern zwischendurch nochmals aufstehe, versuche ich bei jedem Aufenthalt, so viel auf einmal mitzunehmen wie möglich. Wer übrigens zum Mittagessen nicht bleibt, sollte sich eine Picknicktasche mitgeben lassen. Zuletzt hatte ich eine Frikadelle, ein große Gewürzgurke, einen Apfel und belegte Brötchen sowie Saft.

Update vom Oktober 2015:
Zimmer 120 im Haupthaus ist übrigens nicht empfehlenswert. Es hat keine Doppeltür, wie die meisten anderen Räume, und genau gegenüber ist eine Brandschutztür, die laut zufällt. Folge: Wer einen leichten Schlaf hat, wird nachts häufig wach – bis eben alle Gäste im Bett sind. Außerdem bin ich dem Wanderweg G2 diesmal in die andere Richtung gefolt, also durchs Schlosstor in den Ort hinein. Hier gibt es viele Richtungsweiser an Straßenlaternen, und sogar nach einiger Zeit eine Streckenangabe: An einem Samstagabend im Oktober ist es um 17 Uhr jedoch zu spät für eine zehn Kilometer Runde – es wird schließlich schon früh dunkel. Vielleicht also das nächste Mal.

Update vom Juni 2016:
Kurzes Video zum Schlosshotel

Kurzes Video zum Schlosshotel

Im Juni 2016 war ich wieder zur Fortbildung im Schlosshotel. In diesem kurzen Video, das ich auf Facebook gepostet hatte, bekommt Ihr einen kleinen Einblick.

Ein Kommentar auch kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu