World Burger Tour im Hard Rock Cafe

Burger mit Fritten
Burger mit Fritten
Ein kulinarischer Ausflug nach Argentinien, Kolumbien oder Südkorea? In einer Großstadt wie Köln grundsätzlich sowieso kein Problem. Noch bis zum 25. Juni sind diese und andere Ausflüge aber an einem Ort möglich: Das Hard Rock Cafe gegenüber des Gürzenich beteiligt sich nämlich an der dritten Runde der World Burger Tour. Dafür gibt es gleich zwei gute Gründe, wie mir Uriel Santiago, der General Manager in Köln, erklärt:“Normalerweise haben wir in vielen Hard Rock Cafes Touristen aus anderen Ländern als Gäste“, sagt er mir. „In Köln sind jedoch schätzungsweise 60 Prozent der Besucher Deutsche – und sehr viele kommen aus Köln und immer wieder.“ Um ihnen nicht immer dieselben Speisen anzubieten, ist die World Burger Tour eine gute Möglichkeit, Abwechslung zu schaffen. Und nicht nur das: Das Hard Rock Cafe selbst profitiert auch davon, denn es lernt so mehr über die Geschmäcker der Gäste.

Das Hard Rock Cafe lebt die Vielfalt

So hat es beispielsweise der Java Lava Burger aus Seattle, der 2016 auf Tour geschickt worden war, geschafft, fester Bestandteil der Karte zu werden – ganz einfach, weil er so bei den Besuchern angekommen war. Überhaupt: Seit zwei Wochen gibt es eine ganz neue Menükarte im Hard Rock Cafe in Köln, erzählt mir Uriel. Dabei sind bekannte Burger wie der lokale Viva Colonia Burger mit Senf aus dem Senfmuseum in Köln. Es gibt aber neue Kreationen, manche mit oder eben ohne Speck, scharf oder weniger scharf. Und natürlich auch Burger für Vegetarier.

Uriel Santiago selbst ist übrigens fast genau so international wie das Menü zur World Burger Tour: Geboren wurde er in Brasilien. Seine erste Station beim Konzern hatte er vor 16 Jahren in Barcelona. Dann baute er auf Ibiza das Hard Rock Cafe auf. Dort haben wir rein zufällig 2015 Silvester gefeiert – wir müssen uns damals also schon einmal über den Weg gelaufen sein. Danach kam er nach Köln. An der Domstadt schätzt er vor allem die Leute: „Die Kölner machen die Stadt zu dem, was sie ist. Sie heißen Gäste willkommen, sind warmherzig und tolerant“, sagt Uriel.

Gelungener zweiter Besuch

Alles in allem war dieser zweite Besuch im Hard Rock Cafe in Köln sehr viel überzeugender als mein erster Versuch zum Jahresanfang: Die Karte war spannender, die Musik mit Stücken von den Beatles und Coldplay verträglicher und die Darbietung auf einem Stück Papier hygienischer. Ich habe auch einiges über das Restaurant gelernt: Beispielsweise, dass es zwei Küchen gibt. In der ersten wird bereits ab dem frühen Vormittag geschnippelt, in der zweiten gegrillt und aufgetürmt. Diese Arbeitsteilung sei nötig, um die 15 Minuten einzuhalten, die es in der Regel dauert, dem Gast den gewählten Burger zuzubereiten. Bestellt ein Besucher den Pulled Pork Burger, kann er sicher sein, dass in diesem noch sehr viel mehr Zubereitungszeit steckt: 16 Stunden muss das Fleisch garen, bevor es schließlich gezupft und serviert werden kann. Die Mitarbeiter erfahren diese Details und noch viel mehr über die Burger bei den morgendlichen Konferenzen. Sie müssen bei jeder Speise genau wissen, was dort verarbeitet wurde – schließlich gibt es viele Allergiker, aber auch Vegetarier, die das Restaurant aufsuchen. Auch Alkohol am Essen ist nicht jedermanns Geschmack. Dann müssen die Mitarbeiter wissen, dass beim Guinness Jameson Burger nicht nur Guinnes in der Käsesoße ist, sondern auch, dass die Zwiebeln auf dem Burger in einem Schuss Whiskey gedünstet wurden.

Jörg und ich waren übrigens auf Einladung des Hard Rock Cafes dort und haben den Korean Kimchi beziehungsweise den Colombian Plantain Burger gegessen, kombiniert mit Fritten, die mit Knoblauch und Kräutern beziehungsweise Chili gewürzt waren. Auf dem Burger aus Kolumbien sind unter anderem Kochbananenstücke, sein südkoreanisches Pendant ist belegt mit Kimchi, sauer-pikant eingelegtes Gemüse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.