Software Picture Collage Maker für bleibende Urlaubserinnerungen – ein Test

Screenshot Picture Collage Maker
Screenshot Picture Collage Maker

Bildercollagen haben den Sprung aus der Online- in die Offline-Welt geschafft. Derzeit liegen sie voll im Trend, um auf Leinwand oder Posterpapier die schönsten Momente aus dem Urlaub auf einem einzigen Bild festzuhalten. Eine Zusammenstellung der Bilder kann man natürlich manuell über Programme wie Photoshop arrangieren. Es gibt aber auch spezielle Programme, die bereits Vorlagen, Hintergründe und Rahmen zur Verfügung stellen, um schnell professionelle Collagen zu erstellen. Ich habe mir Picture Collage Maker angeschaut.

Es geht zweifelsohne sehr einfach, mit Picture Collage Maker mehrere Fotos zu einem Bild zu arrangieren. Die Software bietet dazu unterschiedliche Vorlagen an. Der Nutzer sucht sich einen passenden Hintergrund aus, je nachdem passt er sich einen Farbverlauf individuell an, wählt ein eigenes Bild aus oder ein bereitgestelltes Muster. Nun zieht man seine Urlaubsfotos auf die entsprechende Stelle in der Vorlage. Unter Umständen passt man die Rahmen an. Und schließlich bietet Picture Collage Maker in der Rubrik „Travel“ noch kleine Sticker, um das Bild weiter zu gestalten. Das sind beispielsweise die Weltkugel, Seesterne oder ein Liegestuhl.

Zusätzlich kann man sich spezielle Reisevorlagen als Paket herunterladen, bei denen Urlaubsmotive schon im Hintergrund enthalten sind. Diese Collagen sehen oft kurze Texte vor, die sich ebenfalls individuell anpassen lassen. Außerdem lassen sich auf den Vorlagen beliebig Bilder hinzufügen oder Elemente löschen, die Rahmen können geändert werden, sogar der Hintergrund. Dem persönlichen Geschmack sind also keine Grenzen gesetzt. Die fertige Collage speichert man beispielsweise als Bild ab. Dann kann man sie auf der Seite eines Dienstleisters wie CEWE hochladen, und sich seinen Wandschmuck anfertigen lassen.

Fotoalben, Grußkarten, Kalender
Picture Collage Maker kann aber noch mehr: Im Angebot sind nämlich auch Vorlagen für Grußkarten, Kalender oder Fotobücher. Während einseitige Produkte ganz wunderbar funktionieren, kam ich allerdings mit einem Fotobuch nicht weit: Zwar gibt es sehr schöne Vorlagen für Fotobücher, das Problem ist hier aber der Text: Egal, ob ich den Blindtext überschreibe, einen neuen Textkasten einfüge oder vor beziehungsweise zunächst hinter dem Blindtext schreibe, um das Layout beizubehalten – es geht nicht. Entweder verzieht sich der Textkasten oder die Buchstabengröße. Ich beschloss, ohne Text weiterzumachen, was aber nicht optimal ist, da ich die Fotobücher gerne mit meinen Blogartikeln kombiniere.

Ohne Text ist das Fotobuch zwar schnell fertig, aber über Picture Collage Maker kann ich es nicht drucken lassen. Ich exportiere es darum zu iPhoto – doch damit ist es nicht kompatibel: Ich bekomme nur einzelne Seiten, die ich neu layouten müsste, um sie an die Apple-Vorlagen anzupassen. Ich speichere das Endprodukt auf der Festplatte, aber damit habe ich ebenfalls noch kein gebundenes Buch. Ich kann nur die einzelnen Seiten ausdrucken. Darum rate ich davon ab, in dieser Version die Fotobuchfunktion zu nutzen, das geht mit anderen Programmen besser.

Um Collagen zu machen, ist die Software von Pearl Mountain jedoch völlig in Ordnung. Was mir besonders gefällt, ist die zugehörige App, mit der ich auch schnell von unterwegs eine Collage machen kann. Ich habe dafür über den In-App-Kauf die Travel-Templates heruntergeladen.

Picture Collage Maker kostet ab etwa 25 Euro für Windows und Mac. Pearl Mountain hat mir für meinen Test eine kostenlose Version zur Verfügung gestellt.

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