Rezension: Der große Fotoratgeber Reisefotografie

Fotoratgeber
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Vor zwei, drei Jahren hatte ich gesehen, dass es von National Geographic Fotoratgeber gibt. Da die Bilder in National Geographic immer großartig sind, dachte ich:“Diese Ratgeberbücher brauchst du!“. Ich war enttäuscht, dass es die Ratgeber nicht als eBooks gab. Ich dachte mir, sie digital dann bei sich zu haben, wenn man sie braucht, das wäre eine gute Sache. Mehrfach habe ich über Amazon den Button geklickt „Dieses Buch würde ich gerne als eBook lesen“, aber es hat nichts geholfen. Dann wurden die Ratgeber-Bücher über eine der Einkaufsgemeinschaftsplattformen günstiger angeboten, und ich habe mir drei aus der Serie bestellt. Jetzt endlich kam ich dazu, „Der große National Geographic Fotoratgeber Reisefotografie“ zu lesen. Und jetzt weiß ich auch, warum es das Buch nicht als eBook gibt: Wer in einer Auflage von 2008 noch schreibt, man möge auf Fernreise die Filme aus den Dosen nehmen, im Kapitel „Ausrüstung“ im Wesentlichen über analoge Fotografie schreibt und ISO 100-Filme einlegt, der macht keine eBooks. Ehrlich gesagt, ich kam mir da ein wenig auf die Schippe genommen vor. Selbst ich habe seit 2005 eine digitale Kamera, und ich war sehr spät dran mit dem Kauf.

Natürlich sind viele der Tipps, die im Buch gegeben werden gut, aber sie waren für mich nicht neu. Dafür kann das Buch nichts, ich hatte einfach die falschen Erwartungen. Allerdings richtet sich das Buch nicht an den Profifotografen, sondern an den Endverbraucher. Und es heißt „Reisefotografie“. Viele der Tipps gehen in die gleiche Richtung: Man soll sich Zeit nehmen, man soll früh morgens oder spätabends an einen Platz gehen, um zu sehen, wie sich das Licht verändert, und dann wiederkommen. Ich weiß nicht, wie die Autoren privat reisen. Aber wenn ich mit anderen unterwegs bin, die nicht so gerne fotografieren wie ich, ist Stress vorprogrammiert, wenn ich mir für jedes Foto viel Zeit nehme. Hinzu kommt, dass ich selten lang genug im Urlaub an einem Ort bin, um in Ruhe das Licht zu beobachten und so lange immer wieder zu kommen, bis es optimal ist.

Langer Rede kurzer Sinn: Man kann das Buch lesen, man muss es aber nicht lesen. Ich empfinde es für mein Leben schlichtweg als weltfremd.

Willst Du das Buch trotzdem kaufen, und gehst Du dazu über diesen Link, bekommt Bild statt Text einige Cent auf seinem Partnerkonto gutgeschrieben.

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