Meine Entdeckungen der Woche: Lemonade und vier andere Läden in Ehrenfeld

Lemonade Stand in der Klarastraße
Lemonade Stand in der Klarastraße

Mitten in der Corona-Pandemie gibt es auch gastronomische Neueröffnungen. Eine ist das Lemonade in der Klarastraße in Ehrenfeld. Der Name ist Programm: Es gibt hausgemachte Limonaden. Wir hatten Blutorange und Clementine. Beide hielten sich im Kühlschrank mehrere Tage und waren, als wir sie endlich tranken, äußerst lecker. Im Lemonade Stand gibt es aber noch mehr. Wegen des Lockdowns allerdings nur im Fensterverkauf: Zimtschnecken beispielsweise. Oder vegetarisches BLT-Sandwich. Mein kurzer Eindruck: Mit Liebe gemacht. Ich freue mich darauf, wenn nach dem Lockdown das Angebot ausgebaut werden wird.

Zusätzlich zu Lemonade jetzt noch mehr Kaffee

Der Kaffeeröster Zwoo bleibt auf der Körnerstraße
Der Kaffeeröster Zwoo bleibt auf der Körnerstraße

Meine zweite Neuentdeckung liegt nicht weit entfernt in der Körnerstraße. Dort hatte in den vergangenen Monaten die Kaffeerösterei Zwoo das Saisongeschäft gemietet. Das lief wohl zufriedenstellend, denn jetzt ist Zwoo in der Körnerstraße einfach einige Meter weiter in einen ganz kleinen Laden gezogen, dauerhaft, nicht nur für wenige Monate. Ihr erkennt das Zwoo am schweren Holzladen vor dem Fenster. Mein Eindruck ist so hmmmm. Ich hatte ganz zu Beginn dort einmal einen Kaffee gekauft, der war ziemlich geschmacklos. Allerdings habe ich über Monate die langen Schlangen vor der Tür gesehen. Dementsprechend hatte ich bei meinem Kauf wahrscheinlich einfach einen schlechten Tag erwischt. Mein Mann hat in der Zwischenzeit dort auch mehrfach schon Kaffee gekauft und war sehr zufrieden.

Neuentdeckungen auf der Venloer 

Nicht wirklich neu sind meine drei weiteren Entdeckungen. Aber für mich sind sie neu, weil ich dort noch nie eingekauft habe. Wieso war ich jetzt da? Weil ich nach zwei Jahren Too good to go endlich benutzt habe. Die App ist schon ewig auf meinem Smartphone, aber irgendwie hat es nie geklappt, dass ich über sie einkaufen konnte. Man kann mit Too good to go nämlich Reste kaufen: die letzten Brötchen bevor der Bäcker abends schließt, das Gemüse, bevor es aussortiert wird und ähnliches. Too good to go nennt das „Lebensmittel retten“. Ich habe Lebensmittel gerettet bei

  • Maisterküche, Venloer Straße 302. Türkisches Gebäck: Fladenbrot, Sesamkringel, Teigtaschen gefüllt mit Kartoffeln, Käse oder Oliven. Alles durchaus lecker.
  • Backwerk, Venloer Straße 281. Überraschend gut. Belegte Brötchen mit Camembert, Salami, Pute. Würstchen und Feta im Blätterteig.
  • Supasalad, Venloer Straße 260. Über die App hatte ich eigentlich Salat gekauft. Vor Ort bekam ich jedoch zwei Portionen Lauch-Käse-Hackfleisch-Suppe. Nicht ganz dasselbe, aber sehr gut.
  • The Good Food. Venloer Straße 414. Verkauft Lebensmittel, die kurz vor dem Ablauf sind, und krummes Gemüse. Preise setzt man selbst fest. Nach der Ankündigung in der App habe ich erwartet, Kokosmehl und Salat in der Überraschungstüte zu bekommen. Ich bekam einen Fertig-Smoothie, der seit drei Monaten abgelaufen war, und Kokoschips, die seit einem Jahr abgelaufen sind. Zu meinem Erstaunen war alles noch sehr gut genießbar. 

Meine Entdeckungen der Woche: Lemonade und vier andere Läden in Ehrenfeld

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