Köln: Essen und Getränke Take away oder liefern lassen

Geschmorte Rinderschulter: take away vom Restaurant Maibeck
Geschmorte Rinderschulter: Take away vom Restaurant Maibeck

Restaurants und Bars bleiben wegen der Corona-Infektionsgefahr bis mindestens Ende Januar geschlossen. Für die Gastronomie ist das erneut eine harte Zeit: Weitere Wochen ohne das übliche Einkommen. Wir haben zu diesem Thema bereits im Frühjahr 2020 eine Podcastfolge gemacht, die Ihr hier anhören könnt. Wir alle können die Restaurants, Kneipen, Bars und Cafés, in denen wir in normalen Zeiten gerne einkehren, jetzt erneut unterstützen. Neben Take away gibt es dazu noch mehr Möglichkeiten. 

Jetzt Gutschein kaufen – später einlösen

Speziell in Köln könnt Ihr für viele Locations einen Gutschein bei Veedelsretter kaufen, den Ihr nach der Krise einlöst. Das ist übrigens auch ein schönes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für Freunde und Familie.

Fensterverkauf einplanen

Einige Cafés und Bars bieten einen Fensterverkauf zu festgelegten Zeiten an. Folgt ihnen auf den sozialen Medien, um auf dem Laufenden zu bleiben. Der Vorteil des Fensterverkaufs für Euch: Ihr habt einen Termin in Eurem Kalender stehen, Ihr kommt mal raus. Ganz wichtig beim Fensterverkauf ist es aber, dass Ihr die Regeln einhaltet. Denn wenn Ihr dort esst oder trinkt oder Euch versammelt, darf Eure Lieblingslocation nicht mehr öffnen und muss überdies eine hohe Strafe zahlen. Sinnvollerweise geht Ihr nur zum Fensterverkauf bei Euch im Veedel, um möglichst geringe Wege zurückzulegen. Seiberts beispielsweise, eine der besten Cocktail-Bars in Köln, hat Fensterverkauf – allerdings können aufgrund des Alkoholverbots in der Öffentlichkeit nur Hausabfüllungen verkauft werden. Die müsst Ihr vorbestellen.

Take away nutzen

Köln: Essen und Getränke Take away oder liefern lassen
Wir beim Take Away im Restaurant Limbourg

Sensationell ist, wie schnell viele Gastronomen ihr Konzept ein zweites Mal an die Situation angepasst haben und jetzt täglich Essen außer Haus anbieten. Dabei haben sie natürlich nicht rund um die Uhr auf, aber in der Regel einige Stunden an ausgewählten Tagen. Vorteil für Euch, wenn Ihr Euch Essen zum Mitnehmen kauft: Ihr kommt raus, Ihr habt zuhause leckeres Essen und müsst Euch nicht selbst darum kümmern – und natürlich helft Ihr dem entsprechenden Gastronomen.

Essen zum Mitnehmen gibt es beispielsweise hier:

  • Das Limbourg hat wieder Take away Menüs. Dort hatten wir Ostern 2020 ein Vier-Gang-Menü bestellt. Es war pünktlich fertig und wurde uns gut verpackt übergeben. Die Hauptspeise kam zuhause noch bei 50 Grad Celsius in den Backofen, während wir die beiden Vorspeisen aßen – alles prima.
  • Das La Barra bietet jetzt Tapas to go an – bitte vorbestellen!

Natürlich könnt Ihr auch bei einigen Restaurants das Essen liefern lassen. In Ehrenfeld macht das seit vielen Jahren schon Piccola l’Originale – über Lieferando. Wir hatten uns dort ein Drei-Gang-Menü zusammengestellt, als es noch nicht so viele Optionen gab wie jetzt. Und es war sehr gut. Bei Lieferando findet Ihr jetzt aber auch viele andere Restaurants – beispielsweise der Tiroler, das Neni, das Maifeld, Good Food oder Bunte Burger.

Sterneküche als Take away

Ein Tipp für alle, die gerne gut essen, denen aber Sternerestaurants bisher zu teuer waren: Die Sterneköche in Köln bieten auch Take away an – und das Essen ist üblicherweise etwas günstiger als im Restaurant. Allerdings sind die Menüs in vielen Restaurants schnell ausverkauft. Wer beispielsweise im Zwei-Sterne-Restaurant Le Moissonnier Essen abholen möchte, sollte den Newsletter abonnieren und direkt nach seinem Erhalt bestellen. 24 Stunden später ist oft schon das Wochenmenü ausverkauft. Übrigens: gerade die besseren Restaurants legen Wert darauf, dass bei ihren Gerichten nicht zu viel Müll anfällt: Wir hatten mehrfach recyclebar Behältnisse, manchmal sogar Gläser mit Schraubverschluss.

  • Astrein hat ein saisonales Menü und ein Valentinsmenü zum Abholen im Angebot.
  • La Société bietet Take away an.
  • Le Moissonnier liefert sein Zwei-Sterne-Essen zu Euch nach Hause.
  • Lindgens Gastronomie von Julia Komp hat ein Menü to go.
  • MaiBeck hat Menüs für zuhause. Wir hatten zuletzt vier Gänge: Ziegenkäse auf Feldsalat mit Rettich und Pastinakencreme, Bouillabaisse mit Garnelenravioli, geschmorte Rinderschulter mit Wirsing und (Süß-)Kartoffel-Stampf sowie Tirami su. Es war köstlich.
  • Ox & Klee im Rheinauhafen bietet ebenfalls Mehr-Gang-Menüs zum zuhause fertigkochen.
  • Das Restaurant Maximilian Lorenz bietet ein Menü zum Zusammenstellen, ein Valentinsmenü und über sein Streetfood-Lokal Speisen an.
  • Das Neobiota hat wohl eine Karnevalsbox als auch ein Fischmenü für Aschermittwoch und natürlich ein Valentinsmenü.

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Getränke liefern lassen und Verkostungen online

Klar, Wein und Sekt kann man auch im Supermarkt oder im Weinhandel kaufen. Aber einige Bars liefern Getränke auch nach Hause – und für sie ist das im Moment eine wichtige Einnahmequelle. Ihr braucht Gin Tonic? Bestellt ihn doch mal im The Bär in Ehrenfeld. Die haben seit kurzer Zeit einen Lieferdienst.

Auch die Bar Rix bietet Weinpakete an. Ihr könnt sie Euch schicken lassen oder abholen. Im Frühjahr gab es über Zoom sogar eine Verkostung – vielleicht auch bald wieder im November. Mehr lest Ihr auf der Facebookseite der Bar. Weinverkostungen digital könnt Ihr übrigens auch beim Kölner Weinkeller buchen.

Digitale Weinverkostung in Zeiten von Corona
Digitale Weinverkostung in Zeiten von Corona

Dieser Artikel von Mitte April wurde im Mai, im November 2020 und im Januar 2021 aktualisiert.

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