Im Porsche-Museum in Stuttgart

Nur etwa zehn Minuten mit der S6 fährt man vom Hauptbahnhof in Stuttgart bis Neuwirtshausen. Dort ist das Porschemuseum. Für Freunde der schnellen und teuren Autos ein Muss.

Während im französischen Le Mans beim 24-Stunden-Rennen die schnellen Autos ihre Runden drehen, hat das Porsche-Museum bei Stuttgart die ganze Nacht geöffnet. Schließlich ist man seit 16 Jahren erstmals wieder dabei, das Rennen wird hier auf Großleinwand live übertragen. „Einige Leute waren auch heute Nacht hier“, erzählt ein Ordner. „Manche haben sogar auf Feldbetten hier geschlafen.“ Der Eintritt in die Ausstellung ist wegen des Ereignisses am Wochenende vom 14 auf den 15. Juni kostenlos.

Zu sehen gibt es dort hauptsächlich Autos – was nicht weiter überrascht. Sie sind in der Reihenfolge ihres Alters aufgereiht, der Besucher geht an ihnen in Form eines Schneckenhauses vorbei. An multimedialen Bildschirmen werden Details von Porsches aus unterschiedlichen Jahren gezeigt, und wie sich die Form des Autos im Laufe der Zeit verändert hat. Audiokapseln demonstrieren den Klang verschiedener Motoren – auch den eines Porsche-Traktors. Unter dieser Audio-Kapsel steht eine Frau mit halblangen silbergrauen Haaren. Sie hat die Augen geschlossen, ein Lächeln spielt um ihre Lippen. Vielleicht denkt sie an längst vergangene Zeiten zurück.

In einem der Wagen sitzt ein Mann, seine Begleitung filmt ihn mit dem Handy. „Ich sitze hier so gut, ich steige nicht mehr aus!“, sagt er in die Kamera. Ich will es nun auch wissen und setze mich in einen roten Porsche 911 GT 3. Es ist, als ob man sich in das Auto hineinpressen müsste: Der Sitz ist tief, hat aber rechts und links einen Rand. Die Beine passen kaum in den Freiraum zwischen Lenkrad und Sitz. Als ich endlich sitze, stelle ich fest, dass es tatsächlich bequem ist. Auszusteigen kommt allerdings einer sportlichen Übung gleich.

Fazit: Mir sind Autos egal. Ich glaube aber, dass in diesem Museum Spaß haben wird, wer sich für Wagen dieser Marke begeistern kann.

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