Frühstück im Radisson Blu in Radebeul

Frühstück in Radebeul
Frühstück in Radebeul

Als Gäste des Grand City Hotels in Radebeul bekamen wir unser Frühstück im Radisson Blu. Damit kann man nur einverstanden sein, denn die Auswahl ist reichlich. Mir gefielen besonders gut die kleinen Brötchen, die es in Laugen- und Körnervarianten gab. Auch Wurst und Käse, Fisch und Obst gab es in Mengen, und gut war es auch noch. Mich beglückt außerdem auch immer eine große Teeauswahl, und die gab es.

An unserem letzten Morgen, einem Sonntag, war es allerdings so voll, dass der Frühstücksraum erweitert worden war. Das Hotelpersonal hatte dazu ein zweites Buffet aufgebaut, dort gebe es alles, was es auch im Hauptraum gebe, sagte man uns. Stimmt soweit. Nur Teekannen gab es keine, sondern nur kleine Tässchen. Schade bei dem guten Tee, dachte ich, und fragte jemanden vom Personal, ob es denn nur im Moment keine Kännchen gebe, oder grundsätzlich nicht. Nein, Kännchen gebe es hier nicht, sagte er mir. Also fragte ich, ob ich mir ein Kännchen in der anderen Zone holen dürfe. Ja, sagte er. So zockelte ich los. Leicht kopfschüttelnd, denn eigentlich hätte auch er sich darum kümmern können. Aber was soll’s.

Schokomüsli und Wassermelone

Zurück nahm ich mir eine Müslischale und füllte Cornflakes und ungesunde Müsliflocken hinein. Es gab auch gesunde Körner, aber um die machte ich einen Bogen. Eine Mutter kam mit ihrem kleinen Sohn dazu, und fragte ihn: „Was willst du essen? Kürbiskerne oder Sesamschroth?“. Dass da auch leckere Schokoladenflocken standen, sagte sie ihm nicht, und er war zu klein, um sie zu sehen. Der Junge:“Cornflakes!“. Die Mutter:“Ok, du bekommst auch Cornflakes. Aber nur, wenn du Sesamschroth dazu nimmst oder Kürbiskerne. Was willst du?“

Ich hatte in der Zwischenzeit zwei leuchtend rote Stücke Wassermelone auf meine Frühstücksflocken gelegt. Der Junge sah sie, deutete darauf und sagte: „Das da! Das Rote will ich!“. Ich grinste. Die Mutter:“Das ist Wassermelone. Das kannst du auch bekommen. Aber nur wenn du auch Kürbiskerne und Sesamschroth isst!“. Ich ging weiter. Froh darüber, dass mir niemand sagt, was ich zum Frühstück essen soll.

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