Frankreich digital

Apps wie diese gibt es für viele Städte, Regionen oder Sehenswürdigkeiten
Apps wie diese gibt es für viele Städte, Regionen oder Sehenswürdigkeiten

Reiseführer sind total altmodisch: Oft sind sie schon veraltet, wenn sie auf den Markt kommen. Unhandlich und häufig schwer sind sie überdies. Deutlich praktischer finde ich digitale Reiseassistenten: Sie gibt es oft schon speziell für einzelne Ausstellungen – wie beispielsweise von der Frankfurter Schirn für Mirós Bilder. Oder für ein ganzes Museum. Allerdings ist leider nicht alles gut, was Besuchern angeboten wird, wie das Beispiel aus dem Prager Apple-Museum zeigt.

Digitale Angebote gibt es jedoch auch von Tourismusbehörden: Hongkong beispielsweise ist vorbildhaft. Für meinen Kunden Wirtschaftszeitung AKTIV habe ich die Digital-Angebote der 28 EU-Länder und ihrer Hauptstädte zusammengetragen. Dabei hat sich herausgestellt, dass es für Frankreich sehr viel mehr Angebote gibt, als in einen Artikel passen. Ich habe darum die Rechercheergebnisse hier alphabetisch zusammengefasst. Allerdings sind nicht alle Angebote auf Deutsch beziehungsweise Englisch verfügbar:

Auvergne: Die Vulkane der Region kann man mit einer App entdecken.

Caen: Das Musée de Normandie bietet den „Istory Path“. Ihm folgt man, wenn man in der Stadt zur Kirche St. Georges im Schloss geht. Dort kann man an einem fest installierten Tablet-PC seine Strecke aussuchen. Dazu wählt man zwischen den Themen „Caen 1944“, „Das Schloss von Caen“ oder „Parks und Gärten“. Der eigene „Istory Path“ wird gestaltet, in dem man verschiedene Punkte, die man sehen möchte, auswählt. Im Anschluss ein QR-Code erzeugt, den man mit seinem Handy scannen kann, heißt es in den Presseinformationen. So kommt der personalisierte „Istory Path“ aufs Smartphone. Auch das Mémorial de Caen hat eine App. Sie gibt einen Überblick über die Preise, Öffnungszeiten und die Lage sowie die aktuellen Ausstellungen, Sonderausstellungen und Touren.

Chambord: Wer dort das Schloss besucht, kann mit dem so genannten HistoPad eine digitale Zeitreise antreten.

Chateau de Létoing: Das Schloss in der Region Pays de Blesle kann man mit einer App besichtigen.

Clermont-Ferrand: Ein digitaler Stadtführer mit Fokus auf den Brunnen der beiden historischen Zentren. Das Museum MARQ hat eine eigene App, um mehr über die gezeigten Bilder zu erfahren.

Côte d´Azur: Nizza, Cannes, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen – für die Côte d´Azur gibt es gleich eine ganze Hand voll praktischer Apps.

Le Havre hat eine Impressionismus-App, die Besucher darauf aufmerksam macht, wenn sie an einen für den Impressionismus wichtigen Ort kommen.

Le Var: Feste und andere Veranstaltungen in der Gegend behält man am besten mit der App im Blick.

Fotogalerie Frankreich

Frankreich ist auch ohne digitale Angebote bezaubernd. Mit Apps und anderen Anwendungen, lernt man das Land aber besser kennen.

Les Alpes de Haute-Provence: Mit der App lassen sich Natur, Kultur und touristische Ziele gleichermaßen entdecken. http://www.tourisme-alpes-haute-provence.com/application-mobile-visit-04/

Loire: Für den Loire-Radweg gibt es eine eigene App, die dabei hilft, die Orientierung zu behalten und unterwegs keine wichtigen Sehenswürdigkeiten zu verpassen. Außerdem lassen sich spielerisch digitale Trophäen sammeln.

Lothringen: Verschiedene Städte in Lothringen bieten Apps, mit denen man Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Hotels entdecken kann.

Maringues: Die Gemeinde kann man mithilfe von QR-Codes erkunden.

Midi-Pyrénées: Lourdes, das Millau Viadukt oder der Jakobsweg – eine ganze reihe von Apps gibt es für die Region Midi-Pyrénées.

Nizza: Für Nizza gibt es beispielsweise Apps für den öffentlichen Personennahverkehr, aber auch für das Marc Chagall Museum.

Nord-Pas de Calais: Je nach Zeit und Interesse kann man sich mithilfe der App eine individuelle Route anzeigen lassen.

Provence-Alpes-Cote d’Azur: Ob legendäre Kinofilme, große Künstler oder wichtige Sehenswürdigkeiten. Es gibt für alles eine App. http://tourismepaca.fr/tag/appli-mobile/

Provence: Wer die Provence besucht, bekommt mit den Apps hilfreiche Tipps beispielsweise für Touren und Restaurants. Die Provence Gallery App hilft dabei, die Landschaften zu finden, die große Maler wie Matisse oder Van Gogh in ihren Bildern festgehalten haben. Die App gibt es für Android oder iOS.

Puy de Dome: Mit einem Audioguide auf dem Handy kann man sich bei der Bahnfahrt das Panorama und seine Geschichte erklären lassen.

Rouen: „En-Quête Rouen“ heißt eine App, mit der man die Stadt spielerisch entdecken können soll. „Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd mit neun Stationen muss man Rätsel lösen beziehungsweise Dinge finden“, heißt es im Pressetext. Die App gibt es für iOS und Android.

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