Ausgepackt: Cosmopol Explorer Box

Hübsch verpackt
Hübsch verpackt

Was für eine coole Idee: Jeden Monat ein Überraschungspaket mit Produkten aus einem ausgewählten Reiseland. Kombiniert mit der dazu passenden Ausgabe von Food & Travel, heißt es auf der Homepage von Cosmopol. Klar, dass ich das ausprobieren wollte. Das Ergebnis war für mich allerdings in mehrfacher Hinsicht überraschend.

Meine erste Explorer Box kommt schnell. Wer sie für drei Monate bestellt, geht in Vorkasse, und zwar mit 56,95 Euro. Dafür fallen keine zusätzlichen Versandkosten an und das Abo endet automatisch. In der Explorer Box enthalten ist eine Ausgabe von Food & Travel, lese ich im Internet. Ich überschlage: Kostet Food & Travel etwa fünf Euro und fallen etwa fünf Euro Versandkosten an, macht das bereits 30 Euro für drei Monate. Somit bleiben vom Preis noch rund 26 Euro übrig. Bei dieser Summe kann jede Box also einen maximalen Warenwert von neun Euro haben. Ich bin gespannt, was mich da erreichen wird.

Der Inhalt der Explorer Box

Die Box ist ordentlich verpackt und sieht hübsch aus. Obenauf liegt eine versprochene Food & Travel Ausgabe. Titelgeschichte meines Erachtens: Australien. Nach sehr viel Holzwolle komme ich an den eigentlichen Inhalt. Zu meiner Überraschung sind es drei Produkte aus Südafrika. Verstehe ich nicht.

Den Cider kenne ich. Ist lecker. Das zweite Produkte ist ein Chutney, das ganz lecker klingt, aber für das ich bislang keine Verwendung hatte. Drittes Produkt: getrocknetes Fleisch. Ich rümpfe die Nase. Darum habe ich in den USA und in China bisher immer einen großen Bogen gemacht, weil ich eigentlich die Vorstellung fies finde, getrocknetes Fleisch wie Chips oder andere Snacks zu essen. Mein Mann und ich sind aber wieder einmal neugierig – und diesmal bin ich positiv überrascht: Das getrocknete Fleisch schmeckt deutlich besser, als ich erwartet habe. Ein interessanter neuer Eindruck.

Food & Travel

Die nächste Überraschung erlebe ich, als ich mich mit dem Magazin Food & Travel auseinandersetze:

  • Es stehen einige interessante Termine drin. Doch bei näherem Hinsehen stelle ich fest, das Heft ist vom Februar/März 2014, also über ein Jahr alt. Heißt: Hinsichtlich der Termine ist es nicht mehr zu gebrauchen. Und vorgestellte Restaurants und Hotels könnten schon längst wieder geschlossen beziehungsweise die Preise stark verändert sein. Ein so altes Heft beizulegen, das thematisch eben nicht zu den Produkten passt, finde ich mehr als grenzwertig.
  • Die Redaktion von Food & Travel macht auch Speisen & Reisen. Auf der Homepage sehe ich, dass die Redaktion seit Mai keine Lizenz mehr hat, um Food & Travel auf Deutsch herauszubringen. Die Informationen auf der deutschen Homepage sind mehr als kryptisch.
  • Der Artikel über Köln enthält nicht eine einzige bemerkenswerte Information: Karneval, Kölsch, Kölner Dom. Zum Kölnisch Wasser oder besser zum Eau de Cologne heißt es, es dufte nach Lavendel. Ähm – nein. Eau de Cologne riecht eher nach Zitrusfrüchten und Bergamotte.

Möglicherweise wäre die Explorer Box ohne Food & Travel Beilage, dafür mit einem weiteren Produkt bestückt, gefälliger gewesen. Aber ich lasse mich gerne nochmals überraschen und warte schon heute auf die nächsten beiden Pakete.

*Update 16. Juli 2015*

Am letzten Tag des MHDs zugestellt
Am letzten Tag des MHDs zugestellt

Auch bei der zweiten Ausgabe bleibt die Cosmopol-Box voller Überraschungen: Hat man die Explorer Box im Drei-Monats-Abo, sollte sie alle vier Wochen kommen. Nachdem die Juli-Box am Montag hier noch nicht angekommen war, habe ich per Mail nachgefragt. Antwort:

Sehr geehrte Frau Blaß,

Ihre zweite Box wird von uns heute versendet. Wir entschuldigen uns für die Verspätung und werden Ihnen eine kleine Aufmerksamkeit dazu legen.

Ihre dritte Box wird am 06.08 geliefert, es sei den Sie wünschen einen früheren Termin.

Einen schönen Tag!

Tatsächlich kam die Box einen Tag später hier an. Allerdings ohne die versprochene kleine Aufmerksamkeit. Nun denn, mein Herz hängt nicht dran. Ärgerlich fand ich aber dass eine Flasche Chang Bier am 15. Juli 2015 bei mir ankommt – und am 15. Juli 2015 das Mindesthaltbarkeitsdatum seinen letzten Tag erreicht hat.

Mein Fazit nach der zweiten Box: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

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