App-Test: Analogfilm

Es soll ja Leute geben, die dem verlorenen Charme von analogen Filmen nachtrauern. Farben wie auf Bildern aus den 70ern, Lichtblitze auf dem Bild, weil man den Film nicht richtig eingelegt hatte. Ja klar, das hatte auch was. Mich haut es aber nicht vom Hocker. Getestet habe ich die App Analogfilm trotzdem. Sie kann nämlich genau diese Effekte auf digitale Bilder zaubern. Und ist in ihrer Vielfalt erschlagend.

Natürlich kann man mit der App Bilder machen, oder schon gemachte importieren und nachträglich verändern. Lustig ist die Zufallsfilter-Funktion: dabei wählt die App also einen Filter nach Gutdünken aus. Seine Stärke kann man individuell anpassen, und wenn einem der Effekt gefällt, speichert man ihn über das Herzchen als Favorit ab. So lässt er sich jederzeit schnell aufrufen.

In Analogfilm gibt es über 30 Filterrubriken, darunter sehr viele für schwarz-weiße Aufnahmen. Jede Rubrik enthält wiederum eine Vielzahl unterschiedlicher Filter, manche sogar deutlich über zehn. Die Anzahl der Filtermöglichkeiten ist somit immens. Jeder Filter wird unten als kleine Vorschau angezeigt, so dass man eine Vorstellung davon hat, wie das veränderte Bild aussehen könnte. Ich sehe allerdings bei einigen Filtern keine große Unterschiede.

Zusätzlich zur individuellen Filterstärkeeinstellung verstecken sich rechts unter den Schiebereglern weitere Bearbeitungsmöglichkeiten. So lässt sich zum Beispiel die Körnung einstellen, die Temperatur, die Schärfe oder eben der Lichteinfall. Natürlich kann man das Bild speichern, bei Instagram teilen, twittern, bei Facebook oder Tumblr veröffentlichen.

Die App gibt es für Apple-Geräte, sie kostet 2,99 Euro. Die Beispielsbilder habe ich bei einer Reise auf Wangerooge gemacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: