Köln: Afrikanisches Frühstück im Bobotie

Schöne Farben hat das Frühstück
Schöne Farben hat das Frühstück

Bei Groupon sehe ich ein Angebot, das ich interessant finde: ein Gutschein für ein afrikanisches Frühstück zu zweit. Ich kaufe den Gutschein und nur wenige Tage später gehen wir an einem Sonntagmorgen zum Bobotie in Köln. Wir setzen uns vorne ins Fenster, da ist es hell und freundlich. Das Buffet ist hinten aufgebaut, die Wege dorthin sind eng. Wenn später mehr Gäste da sein werden, kann es sich am Buffet ordentlich knubbeln. Einen Latte Macchiato hätte ich gerne, doch die Kaffeemaschine ist an diesem Morgen ausgefallen. Die sehr nette Bedienung nennt mir als Alternative leider nicht die Tees sondern bietet mir lediglich einen Filterkaffee an. Ich mag keinen Filterkaffee, aber da ich davon ausgehe, dass das die einzige Möglichkeit ist, nehme ich an.

Couscous und Fladenbrot

Sie fragt, ob wir auch einen Saft wollen. Da wir bisher keine Zeit hatten, in die Karte zu schauen, frage ich, was sie hat. „Maracujasaft, Orangensaft“, beginnt sie. Ich sage „Maracujasaft“, doch es stellt sich heraus, dass der just heute nicht vorrätig ist. Dann also einen Orangensaft. Ich gehe zum Buffet, gespannt, was das afrikanische Buffet zu bieten hat. Eigentlich ist das meiste fritiert: fritierte Bananen, fritierte Bällchen, fritierte dies und fritierte jenes. Liegt ein bisschen schwer im Magen. Außerdem gibt es den echten Bobotie, den Hackfleischauflauf, und eine vegetarische Alternative. Es gibt Hühnchen mit Möhren und eine Suppe, die mir jedoch nicht schmeckt. Auch Reis wird angeboten, Couscous, Fladenbrot, eine sehr scharfe Wurst und Käse. Käse ist mir jedoch zu gewöhnlich für das afrikanische Frühstück. Was mir eindeutig fehlt, ist etwas Frisches. Obst, beispielsweise. Allerdings habe ich auch in Tansania die Erfahrung gemacht, dass Obst eher selten auf den Tisch kommt.

Mein Fazit: Auch wenn das Frühstück mit viel Liebe angerichtet war, ich fand es ziemlich eintönig. Muss ich kein zweites Mal haben. Und was mich wirklich geärgert hat: Der Groupon-Gutschein war genau so teuer wie das Angebot im Internet – zumindest im Juli und noch Anfang August. Ersparnis also gleich Null. Das ist irgendwie nicht im Sinne des Erfinders.

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