Leserfrage: Aktivwoche auf Borkum oder in Sankt Peter-Ording?

Christina hat mir eine Mail geschickt, und hat mich gefragt, ob die BKK Aktivwoche lieber in Sankt Peter-Ording oder Borkum gemacht habe. Da fällt mir die Antwort leicht: Borkum. Das lag aber weniger an der Aktivwoche, als am Ort. Das Aktivwochenteam war nämlich auch in Sankt Peter-Ording sehr nett. Was mir dort nicht so gut gefallen hat: Der Schwerpunkt Work-Life-Balance kam mir zu kurz, und ich mochte nicht, dass viele Kurse in einem Krankenhausumfeld stattfanden. Ich fühlte mich da krank, obwohl ich ja eigentlich zur Prävention da war. Außerdem bin ich kein Freund von gezwungenen Gruppierungen: Ich frühstücke lieber an einem Tisch alleine, als an einer großen Tafel mit Menschen, die mich eigentlich nicht interessieren, und die ich nach dieser Woche sowieso nie wiedersehen werde. Davon abgesehen war die Aktivwoche gut. Allerdings ist dabei natürlich auch immer viel subjektives Empfinden.

Warum ich Sankt Peter-Ording nicht mag

Sehr viel schwerer tat ich mich mit dem Ort: Borkum ist so klein, dass man die Insel gut im Blick hat. Man ist sofort draußen am Strand, am Meer, und kann dort Kilometer lang entlanggehen. In Sankt Peter-Ording hat man deutlich längere Wege: Das Meer ist weit weg. Der Strand ist weit weg. Und von der sehr süßen Unterkunft ist auch jedes Restaurant und jeder Supermarkt sehr weit weg. Hinzu kam: In Sankt Peter-Ording fand ich die Qualität des Essens durchschnittlich, dafür war der Preis jedoch oft unangemessen hoch.

Natürlich hat Borkum auch Nachteile: Das Inseldorf ist ziemlich in die Jahre gekommen und wenig attraktiv. Die Restaurants und Cafés wirken oft etwas angestaubt. Aber die sehr kurzen Wege auf der Insel haben für mich alles wett gemacht. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, übrigens auch auf Wangerooge, wo ich das nächste Jahr zur Aktivwoche war.

Wenn Ihr andere Orte für die Aktivwoche empfehlen könnt, freue ich mich über Eure Kommentare.

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