Lecker Essen in Köln: Yadaary

Menü mit Spargutschein
Menü mit Spargutschein

Früher hieß es Yahabibi, aber sonst hat sich nicht viel geändert im orientalischen Restaurant in Ehrenfeld. Allerdings ist „früher“ tatsächlich schon einige Zeit her:“Wir haben das Restaurant vor sieben Jahren übernommen“, sagt die Dame, die uns lächelnd unsere Getränke bringt. Bestellt hatten wir zwei Cocktails, einer hieß Amr Diab, der andere Yadaary, so wie das Restaurant. Beide haben eine leichte Rosafarbe, denn es ist Guavensaft im Glas. Im Yadaary ist außerdem unter anderem Arak und Rosenwasser. Die Zutaten dürften kühler gelagert werden, dann wären die Cocktails vermutlich nahezu perfekt. Vielleicht werden sie aber auch nicht so oft nachgefragt, denn die Dame, die unsere Bestellung aufnahm, machte uns mit hochgezogener Augenbraue darauf aufmerksam, dass Alkohol im Getränk sei.

Auf dem Boden oder am niedrigen Tisch

Beim Essen dürfen wir nicht wählen, denn wir sind mit einem Groupon-Gutschein da. Als Vorspeise gibt es einen gemischten Teller mit vier Cremes, Salat und Couscous. Die Hauptspeisen – „Nummer 43 und Nummer 47“ – sind die Beduinen-Reispfanne „Das Wüsten Rezept“ und Gheime Badermdjan „Genuss der Bergnomaden“. Hinter diesen klangvollen Namen verbirgt sich Lammhack, Reis, Kartoffeln und Fladenbrot sowie Linsen mit Lamm, Auberginen, Reis und Salat. Als Nachtisch gibt es Baklava und eine Mandelcrème, und alles ist köstlich.

Im Yadaary kann man sich gemütlich auf Kissen auf dem Boden lümmeln. Allerdings weiß ich von früheren Besuchen, dass ich so schlecht über längere Zeit sitzen kann – schon gar nicht im Rock oder mit Stiefeln. Wir hatten uns darum für Sitzplätze auf einer Bank entschieden. Da die Tischchen aber sehr niedrig sind, sitzt man die ganze Zeit vorgebeugt. Es ist eben ein orientalisches Restaurant und kein europäisches. Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man dort einen Tisch reserviert.

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