Frühstück im Café Élysée in Hannover

Frühstück im Café
Frühstück im Café

Ich ärgere mich regelmäßig darüber, wenn ich im Hotel für ein Frühstück mehr als 10 Euro bezahlen soll. Denn mehr als ein Brötchen, ein Müsli und ins Tasse Kaffee schaffe ich sowieso nicht, auch dann nicht, wenn die Auswahl noch so groß ist. Noch mehr ärgere ich mich allerdings, wenn die Übernachtung über 100 Euro gekostet hat, und ich dann auch noch für das Frühstück Geld ausgeben soll. Darum habe ich es auch im Smartcityhotel in Hannover abgelehnt, dort das Frühstücksangebot zu nutzen. Und das, obwohl es mir mit einer gewissen Hartnäckigkeit mindestens dreimal nahegelegt wurde. Dabei gibt es dort überhaupt keinen Grund, zu frühstücke, denn der Hauptbahnhof ist keine fünf Minuten entfernt, und dort gibt es einige Möglichkeiten für einen schnellen Kaffee.

Oder soll’s ein Stückchen Torte sein?

Ich hatte allerdings noch viel Zeit, als ich das Hotel verließ, und darum war ich ganz entzückt, als ich nur wenige Schritte vom Hotel entfernt ein Café sah. Drinnen saß über eine Zeitung vertieft ein Mann bei einer Tasse Kaffee, und durchs Fenster könnte ich außerdem in den Karten auf den Tischchen das Wort Frühstück erspähen. Also nichts wie rein! Ich entschied mich für ein kleines Frühstück mit Brötchen und Croissant, Wurst und Käse, und der Cappucino war im Café Élysée auch noch inklusive. Alles in allem habe ich knapp die Hälfte vom Hotelfrühstückspreis gezahlt, satt war ich trotzdem den ganzen Tag.

Sollte ich nochmals nach Hannover kommen, würde ich in diesem Café Élysée oder in einer der anderen Filialen möglicherweise eher einen Nachmittagskaffee zu mir nehmen. Denn die Torten und Kuchen in der Auslage sahen sehr lecker aus. Als Grundlage für den Tag habe ich aber das Frühstück bevorzugt.

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