Niedersachsen: Essen auf dem Hardenberg

Wildschweinburger auf dem Hardenberg
Wildschweinburger auf dem Hardenberg

Die KeilerSchänke auf Burg Hardenberg im niedersächsischen Nörten-Hardenberg serviert besonders viel Wildschwein, und zwar aus der eigenen Jagd. Das heißt: Die Wildschweine leben im Wald, der zu dem gräflichen Landsitz der von Hardenbergs gehört, man jagt sie selbst, und ein Fleischer aus dem Ort verarbeitet die Tiere zu den Speisen, die im Restaurant angeboten werden. Das intensiv schmeckende Fleisch bereitet man in der KeilerSchänke ziemlich trendig zu, und zwar als Wildschwein-Leberkäse, Wildschwein-Lasagne oder als Keiler-Burger. Der wird serviert zwischen einem selbstgebackenen Brötchen mit Preiselbeeren und auf Karotten-Weißkohl-Salat.

Am Frühstücksbüffet im Burghotel Hardenberg gibt’s übrigens auch Wildschweinschinken und -salami.

Abendessen im Novalis

Annett Jortzig ist Restaurantleiterin im Novalis, dem Gourmetrestaurant im Burghotel Hardenberg. Ich treffe mich mit ihr um 18 Uhr, da sind die Tische bereits eingedeckt. Das hereinfallende Sonnenlicht lässt die Gläser und das Besteck auf den Tischen funkeln, man ist bereit für die Gäste, die ab halb sieben erwartet werden. Einen Tisch hat die Restaurantleiterin freigelassen, denn ich habe sie gebeten, mir zu zeigen, wie sie deckt: neue Tischdecke, Platzteller, Besteck, Gläser. Dann faltet sie schnell und mit wenigen Griffen die Servietten zu ausladenden Bögen, stellt sie auf die Platzteller – und fertig ist nach wenigen Minuten der gedeckte Tisch.

Blumen sucht man dort übrigens vergebens: „Richtig“, sagt Annett Jortzig, „wir wollen, dass unsere Gäste sich voll und ganz auf das Essen konzentrieren“. Nur eine brennende Kerze steht auf jedem Tisch, und als Farbfleck noch ein rotes Wasserglas:“Die passen so schön zu den roten Kissen“, sagt die Restaurantleiterin.

Ich habe auf dem Hardenberg ein Bloggerwochenende auf Einladung des Hotels verbracht.

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