American Cheesecake aus der Tüte

Biskuit zum Abschluss
Biskuit zum Abschluss

Ich liebe den deutschen Käsekuchen – und natürlich auch das US-amerikanische Pendant. Ihn gibt es in vielen Geschmacksvarianten – mit Blaubeeren oder Ananas, mit Himbeeren und Schokolade. Cheesecake Factory, eine Kette in den USA, ist eine gute Anlaufstelle für Käsekuchen-Süchtige. Im gleichen Maße, wie ich American Cheesecake liebe, irritiert mich immer wieder, wie die Amis aus einem Pülverchen und wenigen Zutaten ihr Essen zaubern. Bei unserem Roadtrip durch die New England Staaten fand ich in einem kleinen Laden verschiedene Tütchen mit Käsekuchen-Pulver. Man müsse ihn nicht backen, versicherte mir die Verkäuferin. Im Gegenteil werde er im Kühlschrank fest. Man müsse nur das Pulver unter Frischkäse rühren, eine Sache von Minuten. Ich entschied, das selbst auszuprobieren und kaufte die Geschmacksrichtungen Kürbis, Tiramisu und Schokolade.

Abgewandeltes Rezept

Nun kann ich mich nicht begeistern für eine Frischkäsemasse mit Geschmack und ohne Boden. Darum beschloss ich, einen Boden aus Löffelbiskuit in meine Form zu legen. Außerdem war mir der Frischkäse zu fett. Also habe ich die drei Packungen durch 500 Gramm Magerquark und einen fettreduzierten Frischkäse ersetzt. Diese Masse musste man mit dem Pulver aus den USA verrühren und über den Löffelbiskuit streichen. Da ich zu viele Biskuits übrig hatte, habe ich als Abschluss noch eine Schicht obendrauf gelegt – und ab ging die Schüssel in den Kühlschrank.

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Das Ergebnis konnte man essen. Obwohl es deutlich fettreduziert war, war es massig. Und für mein Empfinden schmeckte es auch etwas zu salzig.

Mein Fazit: Ja, es geht schnell, seinen Käsekuchen so zubereiten. Aber ehrlich gesagt ist mir der gebackene lieber.

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