Liebe Newsletter-Leser,

endlich ist er da, der Hochsommer! Für viele zu spät, denn in einigen Bundesländern sind die Ferien schon vorbei und die schönste Zeit des Jahres ist passé. Aber vielleicht kann ich mit diesem Newsletter Anregungen geben, wohin die nächste Reise gehen könnte. Da wäre beispielsweise Regensburg: Besucher können dort das Mittelalter quasi hautnah erleben. Außerdem gibt es dort viele Traditionsunternehmen, die Senf, Bier oder Würstchen herstellen. Und man kann in Regensburg sehr gut essen:

Bootsfahrt

Regensburg: Geschichte zum Anfassen

Von der Donau ausUnbedeutend zu sein, das kann auch von großem Vorteil sein. Zumindest war es für das bayrische Regensburg aus heutiger Sicht ein echter Glücksfall, im zweiten Weltkrieg so unwichtig zu sein, dass die Stadt kaum bombardiert wurde: Nur etwa 15 Prozent Regensburgs waren nach dem Krieg zerstört, erfahre ich bei einem geführten Stadtrundgang. Erhalten ist bis heute dafür eine mittelalterliche Altstadt mit trutzigen Bürgerhäusern und so genannten Patrizierburgen. Mit ihren Türmen waren sie einst ein Zeichen für Wohlstand - rund 60 davon gab es im Mittelalter, 20 sind es heute noch. Kein Wunder, dass die Regensburger Altstadt UNESCO Weltkulturerbe ist.

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Ebenfalls interessant war mein Nachmittag in Dortmund. Dort wurde nämlich 2015 das Deutsche Fußballmuseum eröffnet. Ich kann die Kritik vieler Besucher verstehen. Mein Fazit ist jedoch: Eines der tollsten Museen, die ich je gesehen habe. Übernachtet habe ich übrigens im Jugendgästehaus. Und dabei festgestellt, dass das durchaus eine Alternative zu einem Hotel sein kann.

BvB Fan

Ein Nachmittag in Dortmund mit Übernachtung in der Jugendherberge

BvB Fan

BVB. Das sind die drei heiligen Buchstaben in Dortmund, schwarz auf gelbem Grund. Sie sind in der Innenstadt überall präsent: Der Rentner, der bei einem großen Trüben bei Wenkers am Markt draußen am Tisch steht, trägt eine schwarze Kappe mit Emblem. Auf dem T-Shirt der Frau mit der barocken Figur steht BVB in gold-gelben Pailletten. Auf dem Platz gibt es eine Bank in Form eines gelb-schwarzen Balles. Und die zwei jungen Männer, die durch die Salzgasse gehen, zeigen mit dem Aufdruck auf ihren großen Papiertüten auch deutlich, wo sie eingekauft haben: Der BVB Fanshop Krone liegt direkt hinter ihnen.

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Und sonst so?

Für mein Food-Blog Essen ist toll habe ich mich mit einigen spannenden Menschen unterhalten. Beispielsweise mit Ingo Kniepert von Tropextrakt, der auf der ganzen Welt nach ausgefallenen Früchten sucht, die dann bei uns ins Getränk oder Joghurt kommen. Ob seine Arbeit nachhaltig ist, und wie er überhaupt weltweite Handelsbeziehungen aufbaut, hat er mir für meinen Beitrag verraten.

Außerdem habe ich ja vor einem guten Monat eine Woche in Kakuma, dem zweitgrößten Flüchtlingscamp in Kenia gearbeitet. Diese Woche würde nicht spurlos an mir vorübergehen, das war mir klar. Was ich dort erlebt habe, habe ich auf Wirtschaft verstehen beschrieben.

Dort gibt es auch einen neuen Bericht zum Thema Personalsuche in Unternehmen. Zwar beschweren sich viele Firmen über den Fachkräftemangel. Was man allerdings als Bewerber so alles erlebt, spricht nicht unbedingt dafür, dass die Firmen verstanden haben, dass sich die Situation geändert hat.

Was die nächsten Wochen bringen

Zum Glück wird es erst einmal ein kleines bisschen ruhiger. Das ist auch dringend nötig nach den vielen Terminen und Reisen in den vergangenen Wochen. Ich werde trotzdem auch in den kommenden Wochen viel unterwegs sein. Im Moment suche ich noch Tipps für Hamburg: Kennt Ihr Restaurants, Cafés oder Sehenswürdigkeiten, die mich interessieren könnten? Ich freue mich immer über Tipps. Außerdem bringt mich der September auf die Burg Altena in NRW und nach Winterberg. Im Oktober steht dann mal wieder ein Inselbesuch an.

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Bis zum nächsten Mal, genießt die Sonne, in Vorfreude auf Hamburg

Bettina

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